Nordenham

Vogelgrippe tötet Tausende von Seeschwalben

Die Vogelinsel Minsener Oog vor Schillig in der Jademündung hat sich in einen Vogelfriedhof verwandelt. Tausende Kadaver toter Seeschwalben liegen dort. Sie sind an der Vogelgrippe verendet. Peter Südbeck, Leiter der Verwaltung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, spricht von einem schlimmen Schlag für den Artenschutz. Kleinere Seeschwalbenkolonien gibt es auch in der Wesermarsch. Denen scheint es gut zu gehen.

Eine große Schar Brandseeschwalben im Flug.

Brandseeschwalben brüten dicht an dicht. Da ist die Infektionsgefahr besonders hoch.

Foto: picture alliance/dpa

Die größte unter den kleinen Kolonien liegt im Seenpark II im Nordenhamer Stadtteil Friedrich-August-Hütte. Rund 50 Flussseeschwalben ziehen dort Jahr für Jahr ihre Jungen groß. Betreut werden diese Inseln vom Naturschutzverein Nordenham. Bei einer aktuellen Kontrolle des Geländes sind keine Vogelkadaver gefunden worden. Im Gegenteil. Über den Brutinseln ist das Spektakel groß. Die Seeschwalben sind ständig in Bewegung. Bringen Futter und geben die kleinen Fische oder großen Insekten ihren Jungen, die auf der Kiesfläche mit ihrem gesprenkelten Gefieder gut getarnt sind. Oder machen sich auf die Suche nach neuer Nahrung.

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