Nordenham

Nordenhamer Wiederholungstäter muss sich vor Gericht verantworten

Ein Intensivtäter aus Nordenham muss sich seit Montag vor dem Oldenburger Landgericht verantworten. Dem 25-Jährigen werden Gewalt- und Eigentumsdelikte sowie Sachbeschädigungen und Verkehrsdelikte zur Last gelegt. Hier die Details.

Prozess vor dem Landgericht Oldenburg: Die jetzigen Taten des Nordenhamers unterscheiden sich kaum von den früheren Taten, wegen derer der Angeklagte bereits verurteilt worden ist.

Prozess vor dem Landgericht Oldenburg: Die jetzigen Taten des Nordenhamers unterscheiden sich kaum von den früheren Taten, wegen derer der Angeklagte bereits verurteilt worden ist.

Foto: Klemmer/dpa

So soll der Angeklagte im Januar 2019 während eines Streits einen Kontrahenten zusammengeschlagen und selbst dann noch auf das Opfer eingetreten haben, als dieses bereits wehrlos am Boden lag. Weitere Anklagen: Der 25-Jährige soll einen 14-jährigen Jungen geschlagen und einem 14-jährigen Mädchen Drogen überlassen haben. Es folgen etliche Einbrüche: In Stadland und Nordenham soll der 25-Jährige Garagen und Schuppen aufgebrochen und Fahrräder und Roller gestohlen haben.

Er fuhr auch Auto, obwohl der keine Fahrerlaubnis hat. Verursachte der Angeklagte Unfälle, beging er Unfallflucht. Laut weiterer Anklagen brach der Nordenhamer in das Jugendzentrum Rodenkirchen, in das Dorfgemeinschaftshaus in Stadland und in einen Supermarkt in Nordenham ein. Einbrüche in Gartenlauben und Bauwagen folgten.

Mann soll seine Freundin misshandelt haben

Darüber hinaus werden dem Angeklagten Beleidigungen und Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte und die Misshandlung seiner Freundin angelastet.

Die zahlreichen Taten hat die Staatsanwaltschaft in zwölf Anklageschriften zusammengefasst. Um das Mammutverfahren überhaupt verhandeln zu können, wird das Landgericht wohl einige Verfahren bezüglich kleinerer Delikte einstellen

Die jetzigen Taten unterscheiden sich kaum von den früheren Taten, wegen derer der Angeklagte bereits zu knapp vier Jahren Gefängnis verurteilt worden ist. Für den Nordenhamer kommt es jetzt ganz dicke: Aus den Strafen für die jetzigen Taten muss mit der Strafe (knapp vier Jahre Gefängnis) bezüglich der früheren Taten eine Gesamtstrafe gebildet werden. Da kommt dann einiges an Haft zusammen. Der Prozess wird fortgesetzt.

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