Bremerhaven

Pferd, Katze, Ziege, Huhn und Co: Juki-Farm braucht Hilfe

16 Pferde, ein paar Ziegen, Hühner, Hunde, Katzen: Die Juki-Farm am Leher Brookackerweg ist ein Paradies. Auf dem großen Gelände und den Koppeln kommen Kinder oft zum ersten Mal mit echten Tieren in Tuchfühlung. Doch der Verein hat tierische Sorgen.

Auf der Juki-Farm am Brookackerweg Bremerhaven führen Ehrenamtliche des Vereins Kinder an Pferde heran.

Die Jugend- und Kinderfarm in Bremerhaven, betrieben vom gemeinnützigen Verein, stellt die Weichen nach Corona neu. Nachmittags ist Kindertrubel auf der Farm mit Doreen Uhlig (hinten links) und Karin Osmers (zweite von rechts) und den Kindern Fiona, Lotta, Lina und Sophia sowie den Pferden Sunny und Felix. Foto: Hartmann

Foto: Arnd Hartmann

„Felix“ hat die Ruhe weg. Noah nicht. Während der alte Haflinger reglos hinnimmt, dass der kleine Junge auf seinem Rücken Platz nimmt, kriegt der Siebenjährige nach drei Minuten „Höhenangst“: „Mama, ich möchte runter.“ Doch Noah Schröder hat Feuer gefangen: „Ich mag das hier, mit so viel Tieren.“ Dass das riesige Gelände mit Weiden, Ställen, Spielgeräten und Hütten von einem Verein betrieben wird, „hab ich gar nicht gewusst und mich beim Vorbeikommen immer gefragt, wem die Pferde und Ziegen gehören“, sagt Noahs Mama. Zufall, dass Elaine Schröder mit Mann und Kindern just an diesem Nachmittag beim Spazierengehen am Tor der „Juki-Farm“ vorbeikommen, „Felix“ dahinter eine Rübe vor sich hin kaut und Doreen Uhlig ihnen zuruft: „Kommt doch einfach mal rein und schaut euch um.“
Der kleine Noah sitzt zum ersten Mal auf dem Rücken eines Pferdes, beaufsichtigt von Schülerin Fiona. Sie betreut den alten Haflinger 'Felix'.

Hier auf dem Gelände des Vereins Juki-Farm erleben Stadtkinder Natur zum Anfassen, Spaß haben und sie lernen hautnah den respektvollen Umgang mit Tieren: Vom Zaungast direkt auf den Haflinger ‚Felix‘: Noah (7) traut sich spontan auf den Pferderücken.

Foto: Arnd Hartmann

Die 36-Jährige hat gerade die Ziegenböcke „Oleg “ und „Boleg“ gefüttert - die Gerste knabbern sie ihr aus der Hand. Seit eineinhalb Jahren ist die Kita-Leiterin Teil der Juki-Farm-Familie. „Ich bin mitten in Corona hier rein, um ein Pflegepferd zu betreuen. Jetzt hab ich ein eigenes hier untergestellt.“

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