Bremerhaven

Kreuzfahrtterminal: Neue Brücken kommen aus Spanien

In Spanien machen sich nach Weihnachten 15 große Lkw auf den Weg nach Bremerhaven. Ihre Ladung: die erste von drei neuen Passagierbrücken für das Kreuzfahrtterminal. Damit es gut wird, fliegen Bremenports-Mitarbeiter mehrmals nach Barcelona.

Eine Baustelle mit Metallteilen.

Das wird der gläserne Tunnel. Bremenports-Inspektor Ralf Wendorff schaut sich die Schweißnähte an, bevor die Lackierer übernehmen.

Foto: privat

Schweißnahtsicht- und Beschichtungsinspektor - die Berufsbezeichnung von Ralf Wendorff klingt zunächst außergewöhnlich. Aber in einer Stadt wie Bremerhaven und zudem bei einem Hafenunternehmen wie Bremenports sind Wendorffs Qualitäten durchaus gefragt. Er achtet etwa darauf, dass Bauteile im Hafen so gut mit Schutzanstrichen beschichtet sind, dass der „Sprüh-Salznebel“ der Nordseeküste ihnen nichts anhaben kann. Die Luftfeuchtigkeit und deren Salzgehalt sind Wendorffs Themen wie Stahlbau und Korrosionsschutz, und der wird regelmäßig überprüft. Er hat den Bau der Tore der Kaiserschleuse in Danzig begutachtet, und auch schon den Bau der alten Passagierbrücken vor 20 Jahren begleitet. Nun ist er mit Kollegen nach Spanien geflogen, um bei der Firma Adelte in Barcelona den Stahlbau der neuen Passagierbrücken für die Columbuskaje und dessen Beschichtung zu begutachten. „Wir stellen hohe Ansprüche“, sagt Wendorff. Korrosivitätskategorie „C5“, höhere Anforderungen an den Rostschutz werden nur noch an Offshore-Bauwerke gestellt. „Direkt am Wasser geht es natürlich auch um die späteren Unterhaltungskosten“, erklärt Wendorff.
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