Niedersachsen

Handwerkskammer blickt auf schweres Jahr zurück

Lieferengpässe, stark gestiegene Preise, Corona und andere Krankheiten haben die niedersächsischen Handwerksbetriebe 2022 extrem gefordert. Für viele Unternehmen sei das vergangene Jahr eine wirtschaftliche Achterbahnfahrt gewesen, sagte Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen am Freitag. Auch für 2023 ist der Kammer zufolge zum jetzigen Zeitpunkt jede Prognose mit hohen Unsicherheiten behaftet.

Von dpa
23. Dezember 2022
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Auch auf der Kundenseite gestaltete sich das Jahr nicht immer einfach, wie die Kammer bilanzierte. Preissprünge haben demnach bereits durchkalkulierte Aufträge unwirtschaftlich gemacht, was zu Verschiebungen oder Auftragsstornierungen führte. So sei vielfach mehr Geduld als üblich erforderlich gewesen.

Die Handwerkskammer verwies auf eine Umfrage vom „Zentralverband des Deutschen Handwerks“, nach der im November nur zwei Prozent der Betriebe in der Lage gewesen seien, ihre Preise voll an ihre Kunden weiterzureichen. Dennoch ist die Wahrnehmung der Betriebe in Niedersachsen laut Handwerkskammer in diesem Jahr gestiegen. Der grundsätzliche Bedarf an handwerklichen Leistungen bleibe weiterhin hoch.

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