Bremerhaven

Vergammelte Fischstäbchen sorgen in Bremerhaven für Polizeieinsatz

Herrenlose Fischstäbchen und ein vergessener Topf mit Essen haben am Donnerstag in Bremerhaven-Lehe Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen.

 Ein Mann hält sich die Nase zu.

Vergammelte Fischstäbchen verursachen keinen angenehmen Geruch.

Foto: Oliver Berg/dpa (Symbolfoto)

Gleich zweimal riefen am Donnerstag Einsätze aufgrund von Lebensmitteln Polizei und Feuerwehr in Bremerhaven auf den Plan. Gegen 11.40 Uhr meldete der Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Rickmersstraße einen intensiven Geruch, der aus einer Wohnung drang. Die Polizeibeamten konnten den Gestank ebenfalls feststellen.

Da auf Klopfen und Klingeln an der betroffenen Wohnung niemand öffnete und ein Unglücksfall nicht auszuschließen war, holten die Polizeibeamten die Feuerwehr zur Türöffnung. In der Wohnung war niemand. Schnell war die Ursache für den Gestank gefunden: verdorbene Fischstäbchen. Um eine weitere Geruchsbelästigung zu vermeiden, entsorgten die Einsatzkräfte die Überreste der Fischstäbchen.

Rund sechs Stunden später erfuhr die Polizei von einem ausgelösten Rauchmelder in einer Wohnung an der Langen Straße. Nachbarn gaben zudem an, Feuer zu riechen. Kurz nach dem ersten Streifenwagen traf auch die Berufsfeuerwehr ein.

Da eine Nachbarin gesehen hatte, dass die Bewohnerin kurz zuvor die Wohnung verlassen hatte, wurde die Tür aufgebrochen. Im Inneren fand sich ein Topf mit angebranntem Hühnerfrikassee. Die Beamten schalteten den Herd aus und lüfteten. Die Bewohnerin hatte eilig die Wohnung verlassen müssen und in der Hektik den Herd vergessen. (pm/fg)

Redaktion

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