Bremerhaven Ekaterina-Mord

Ekaterina B.: Das sagt ein Gutachter zum Weg des Leichenkoffers

Irgendwo zwischen Nordenham und Wremen muss der Koffer mit den sterblichen Überresten von Ekaterina B. in die Weser gelangt sein. Das haben Berechnungen der Bundesanstalt für Seeschifffahrt und Hydrographie ergeben.

Das Tidesperrwerk an der Geeste wäre zwar eine große Barriere für den Koffer gewesen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hält es aber für möglich, dass er durch die kleine Schleuse flussabwärts getrieben ist.

Das Tidesperrwerk an der Geeste wäre zwar eine große Barriere für den Koffer gewesen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hält es aber für möglich, dass er durch die kleine Schleuse flussabwärts getrieben ist.

Foto: Scheschonka

Ein angehender Diplom-Mathematiker hat im Mordfall Ekaterina vor dem Schwurgericht in Bremen von seiner Arbeit mit so genannten Driftmodellen berichtet. Die sagen Strömungen vorher, und eigentlich seien Ölunfälle, treibende Container oder auch Baumstämme Gegenstand der Untersuchungen und noch nie ein einzelner Reisekoffer. Zu den Auftraggebern gehöre in der Regel auch eher das Havariekommando als die Kriminalpolizei, so der Wissenschaftler. Der Koffer mit den sterblichen Überresten der jungen Frau muss zwischen Nordenham und Wremen in die Weser gelangt sein.

Möglicher Weg des Koffers?

Karte: Mapcreator.io | OSM.org

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