Rotenburg

Die mobilen Impfteams haben ihre Arbeit eingestellt

Der Einsatzauftrag des Landes für die Landkreise und kreisfreien Städte zum Betrieb von mobilen Impfteams endet am 31. Dezember. Die letzten Corona-Impfungen in den drei festen Impfstellen wurden am 16. Dezember gegeben.

Zum Abschied bekam Martina Schröder von Landrat Marco Prietz einen Blumenstrauß überreicht.

Zum Abschied bekam Martina Schröder von Landrat Marco Prietz einen Blumenstrauß überreicht.

Foto: Landkreis

Damit endet nach zwei Jahren Impfzentrum, feste Impfstellen und dezentrale Impfungen für die Landkreisverwaltung das Kapitel Coronaimpfungen. Die Ärzte im Landkreis bieten weiterhin Impfungen in ihren Praxen an.

Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren, nämlich am 15.12.2020, meldeten die Impfzentren des Landkreises ihr „Startklar“ an das Land. Der Betrieb der Impfzentren wurde vom Land im September 2021 eingestellt. Bis dahin wurden dort vom Landkreis mehr als 111.200 Impfungen durchgeführt.

Zum 1. Oktober 2021 nahmen dann die mobilen Impfteams ihre Arbeit auf. Geimpft wurde in den drei festen Impfstellen in Rotenburg (Wümme), Zeven und Bremervörde sowie bei 247 dezentralen Impfterminen im gesamten Landkreis. Die mobilen Impfteams verimpften insgesamt 61.897 Impfdosen.

96 Mal Alten- und Pflegeeinrichtungen direkt angefahren

Martina Schröder, die Leiterin der Impfteams, und ihr Team fuhren 96 Mal direkt in Alten- und Pflegeeinrichtungen oder auch zu pflegebedürftigen Personen nach Hause, um den Menschen dort eine unkomplizierte Impfung zu ermöglichen. So wurden viele Einrichtungen ein oder auch mehrmals angefahren.

„Mit der Schließung der Impfstellen beenden wir die Krisenlage Corona und kommen hoffentlich, was dieses Thema angeht, bald in ruhigere Fahrwasser“, so Landrat Marco Prietz. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Impfteams waren unglaublich engagiert und haben vielen Menschen eine schnelle und unkomplizierte Impfung ermöglicht.“ Ein besonderer Dank gehe dabei an Martina Schröder und Alexander Oestmann, die alle Herausforderungen souverän gemeistert hätten. „Ohne ihr Team, die Impfärzte und die Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus wäre das natürlich nicht möglich gewesen.“

Neue Impfstoffe erforderten einen hohen Aufklärungsbedarf

Und was waren die größten Herausforderungen? Viele Stiko-Empfehlungen, Impfverordnungen und neue Impfstoffe erforderten einen hohen Aufklärungsbedarf innerhalb der Bevölkerung. So sahen die Impfstellen ihre Aufgaben denn auch nicht nur beim Setzen von Spritzen, sondern auch als Beratungsstelle. Viele Gespräche wurden dazu geführt und nicht immer ließ sich die Person am Ende auch impfen.

„Die Arbeit war teilweise anstrengend, es gab viele sinnlose Diskussionen, die Bürokratie war kräftezehrend, aber es gab auch unglaublich viele schöne Momente, die keiner von uns missen möchte. “, fasst Martina Schröder ihre Eindrücke aus dem vergangenen Jahr zusammen. (pm/bel)

Redaktion

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