Grußbrücke

Neue Hoffnung dank Knochenmarkspende

In der Rubrik „Grußbrücke“ berichten uns Menschen aus aller Welt von ihren Erlebnissen des Jahres und senden zu den Feiertagen Grüße an die Heimat. Heute meldet sich Inge Pepoy aus Rensselaer, USA.

Im Mai bekam Inge Pepoy endlich die ersehnte Knochenmarkübertragung.

Im Mai bekam Inge Pepoy endlich die ersehnte Knochenmarkübertragung.

Foto: Privat

In diesem Beitrag zur Grußbrücke kann ich nur Gutes berichten. Im Mai bekam ich nach langem Hin und Her endlich die Knochenmarkübertragung. Ich bin dem unbekannten Spender unendlich dankbar. Nur durch seine geopferten Zellen habe ich wieder eine Zukunft bekommen. Es wird noch lange dauern, bis mein Immunsystem sich wieder aufgebaut hat. Erst im Frühjahr kann ich hoffen, dass ich völlig geheilt bin.

Jeder Tag schenkt mir Kraft

Es geht mir gut, und jeder Tag schenkt mir Kraft, Hoffnung und Zufriedenheit. Meine Schwester Monika hat viel dazu beigetragen, dass ich die ersten kritischen Tage nach der Transplantation gut überstanden habe. Sie war extra von Bremen angereist, um mich drei Monate lang im Cancer Institut in New York City zu betreuen. Ich danke ihr dafür ewig.

Seit September bin ich wieder in meiner Wohnung zusammen mit Tochter Nina, die sich sehr über meine Rückkehr nach fünfmonatiger Abwesenheit gefreut hat. Meine Onkologin rät zur Vorsicht: „You are still not out of the woods.“ Doch ich bin zuverlässig, dass es mir jeden Tag besser gehen wird.

Ich wünsche allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes, neues Jahr.

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