Cuxland

Feldbrand in Sellstedt konnte gelöscht werden

Nach Angaben der Schiffdorfer Feuerwehr sind am frühen Mittwochnachmittag zehn Hektar Feldflächen in Sellstedt in Brand geraten.

Die Feuerwehr kämpfte in Sellstedt gegen einen Feldbrand.

Die Feuerwehr kämpfte in Sellstedt gegen einen Feldbrand.

Traktor in Flammen

„Eigenlich sind es zwei Brände“, berichtet Sönke Eriksen von der Freiwilligen Feuerwehr Gemeinde Schiffdorf. Etwa 500 Meter entfernt von dem Feldbrand habe vorher auch noch ein Traktor in Flammen gestanden.

Nachdem der Traktorbrand unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurdeb die Einsatzkräfte zum Flächenbrand verlegt. Hier waren unterdessen vier Traktoren mit Güllefässern beschäftigt, möglichst viel Wasser auf der Fläche auszubringen, um das Feuer zu löschen. Zusätzlich wurden sogenannte Feuerpatschen, durch reine Muskelkraft, eingesetzt, um die kleineren Glutnester zu löschen. Ein Krafakt, der besonders an den Einsatzkräften zerrte. Deshalb kam auch das Deutsche Rote Kreuz mit Getränken und zur Absicherung zum Einsatz. Auch aus Nachbargemeinden wurden Feuerwehr-Einsatzkräfte in dem Einsatz gebunden. So wurden die Feuerwehren Lunestedt und Frelsdorf mit ihren Tanklöschfahrzeugen, auf Unimog-Fahrgestell geordert, um die landwirtschaftliche Fläche zu befahren. Ebenfalls wurde die Drohnenstaffel der Stadt Geestland alarmiert, die mittels Wärmebildkamera einen Überblick über die Einsatzstelle und Glutnester verschaffen konnte.

Unterstützung durch die Bundeswehr

Zwischenzeitlich war auch ein Hubschrauber der Bundeswehr, aus Nordholz, vor Ort. Dieser war durch Zufall in der Luft und kontrollierte die Einsatzstelle, da noch eine weitere Rauchentwicklung der Leitstelle Bremerhaven gemeldet wurde und nicht klar war, ob es sich um den Flächenbrand in Sellstedt handelte.

Um weiterhin Wasser an die Einsatzstelle zu bekommen, wurde aus einer Löschwasserversorgung Wasser entnommen und mit den Tanks der Feuerwehrfahrzeuge zur direkten Einsatzstelle gebracht. Hierdurch sparen die Tanklöschfahrzeuge lange Wege und ihre Schlagkraft wird erhöht. Trotz aller Mühen breitete sich das Feuer auf einer Größe von geschätzten zehn Hektaren aus. Es wurde jedoch kein Mensch oder Tier verletzte. Durch die Feuerwehr können keine Angaben zur Schadenshöhe oder den genauen Brandursachen gegeben werden. Gegen 20 Uhr konnte der Einsatz am Feuerwehrhaus Sellstedt abschließend beendet werden.

Lob an alle Helfer

Ein großes Lob gilt besonders den örtlichen Landwirten, welche ohne zu zögern anfingen Wasser auf den Flächen auszubringen, trotz Rauch und Feuer. (pm/com)

Redaktion

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