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„Sun“ entschuldigt sich für hasserfüllte Meghan-Kolumne

„Ich hasse Meghan“, betonte Jeremy Clarkson in seiner Kolumne in der britischen „Sun“. Die Boulevardzeitung hat sich nun dafür entschuldigt und auch der Moderator selbst zieht Konsequenzen.

Von dpa
24. Dezember 2022
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Die britische Zeitung „Sun“ hat sich bei Herzogin Meghan wegen einer Kolumne von Moderator Jeremy Clarkson entschuldigt.

Die britische Zeitung „Sun“ hat sich bei Herzogin Meghan wegen einer Kolumne von Moderator Jeremy Clarkson entschuldigt.

Foto: Evan Agostini/Invision/AP/dpa

Die britische Boulevardzeitung „Sun“ hat sich für eine hasserfüllte Kolumne gegen Herzogin Meghan entschuldigt. „Kolumnisten haben ihre eigenen Meinungen, aber als Herausgeber wissen wir, dass mit freier Meinungsäußerung auch Verantwortung einhergeht“, teilte das Blatt am Freitagabend mit. „Wir von der „Sun“ bedauern die Veröffentlichung dieses Artikels und es tut uns aufrichtig leid.“

Der Beitrag von Moderator Jeremy Clarkson sei sowohl von der Internetseite als auch aus dem Archiv entfernt worden. Das Blatt gehört zum Verlag News Corporation des US-Unternehmers Rupert Murdoch.

Der Text vom 17. Dezember war eine Reaktion auf die Netflix-Serie „Harry and Meghan“, in der das Paar seine Gründe für das Ausscheiden aus dem britischen Königshaus darlegte. Clarkson hatte darin betont: „Ich hasse Meghan.“ Dazu fantasierte er über den Wunsch, die 41-jährige Frau von Prinz Harry solle nackt durch britische Städte getrieben und von einer Menge mit Exkrementen beworfen werden. Der Beitrag hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Dutzende Abgeordnete sowie Clarksons Tochter Emily kritisierten den Text. Bei der Medienaufsicht ging eine Rekordzahl an Beschwerden ein.

Der 62-Jährige teilte daraufhin mit, er habe eine „unbeholfene“ Anspielung auf die Serie „Game of Thrones“ gemacht. Er kündigte an, in Zukunft vorsichtiger zu sein.

Eine Sprecherin von Meghan und Harry wies die Entschuldigung der „Sun“ als „PR-Trick“ zurück. „Wir wären nicht in dieser Situation, wenn „The Sun“ nicht weiterhin Hass, Gewalt und Frauenfeindlichkeit ausnutzen und davon profitieren würde“, sagte die Sprecherin.

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