Panorama

Sophie Passmann moderiert neue Literatursendung

Die „Alte weiße Männer“-Autorin ist unter die Moderatorinnen gegangen. In der ersten von drei Folgen unterhält sie sich mit Helene Hegemann und Dimitrij Schaad.

Von dpa
7. Dezember 2022
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Sophie Passman läuft über den roten Teppich zur Deutschland-Premiere des Musicals „Hamilton“ im Operettenhaus Hamburg.

Sophie Passman läuft über den roten Teppich zur Deutschland-Premiere des Musicals „Hamilton“ im Operettenhaus Hamburg.

Foto: Christian Charisius/dpa

Die Schriftstellerin Sophie Passmann (28, „Alte weiße Männer: Ein Schlichtungsversuch“) hat die Moderation einer neuen Literatursendung übernommen. Das Format heißt „Studio Orange“ und soll als Streamingformat starten, später aber auch im klassischen Fernsehen platziert werden.

In der ersten Folge sind die Autorin Helene Hegemann („Schlachtensee“) und der Schauspieler Dimitrij Schaad („Die Känguru-Chroniken“) zu Gast, der auch selbst schreibt. Produziert wurden drei Folgen, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) am Mittwoch mitteilte. Die erste Episode ist bereits online, die beiden weiteren Folgen sollen jeweils mittwochs erscheinen. Die Sendung ist in der ARD Mediathek und auf dem Portal ardkultur.de abrufbar.

In der ersten Folge werden die Bücher „2666“ von Roberto Bolaño und „Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao“ von Junot Diaz besprochen. Es geht im Gespräch aber beispielsweise auch um „Harry Potter“. Hegemann erzählte zudem, sie habe früher Musicaldarstellerin werden wollen und sich mal bei der Castingshow „Star Search“ beworben. Die Literatursendung wurde im Berliner Kraftwerk aufgezeichnet.

Es soll auch eine Ausstrahlung im Fernsehen geben. „Wir suchen zur Zeit nach einem attraktiven Sendeplatz, der dem Format gerecht wird“, hieß es in einem Statement der Redakteurinnen Christine Thalmann und Bettina Kasten. Zur Frage, ob es noch weitere Folgen geben werde, hieß es: „Wir freuen uns sehr, Sophie Passmann für das Format gewonnen zu haben.“ Gerade ein Literaturformat sei ein Bekenntnis der ARD zur Kultur. Wie immer entscheide am Ende der Erfolg beim Publikum, „aber wir würden gerne weiter daran arbeiten“.

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