Panorama

Schreiber reagiert gelassen auf Böhmermanns Tweet

Wenn Jan Böhmermann einen Tweet abschickt, hat der durchaus Reichweite. Am Sonntag hatte der Satiriker dabei einen Sprecher der „Tagesschau“ auf dem Kieker. Doch der konterte ganz gelassen.

Von dpa
17. Oktober 2022
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Constantin Schreiber gibt es wirklich. Beteuert der „Tagesschau“-Sprecher.

Constantin Schreiber gibt es wirklich. Beteuert der „Tagesschau“-Sprecher.

Foto: Uwe Zucchi/dpa

Ist „Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber (43) etwa ein Roboter? Diese steile These hat zumindest Satiriker Jan Böhmermann am Sonntagabend auf Twitter aufgestellt - und die ist postwendend von dem sehr menschlichen Nachrichtenjournalisten ganz gelassen gekontert worden.

Unmittelbar nach der Ausstrahlung der 20.00-Uhr-Nachrichten im Ersten hatte Böhmermann gepostet: „Ich bin mir zu 72% sicher, dass Constantin Schreiber ein Roboter ist“.

Keine 15 Minuten später hatte der „Tagesschau“-Sprecher auch schon lächelnd die Antwort parat und postete ein Bild auf Twitter, auf dem er einen Zettel mit der Aufschrift „I’m real!“ (zu Deutsch: „Ich bin echt!“) in der Hand hält. Dazu schrieb er „Grüße aus Hamburg“.

Weil das aber Böhmermanns Zweifel nicht zerstreut hatte („Ist das nicht GENAU DAS, was ein Roboter tun würde?“), holte sich Schreiber zur Verifizierung Hilfe von seiner „Tagesschau“-Kollegin Aline Abboud. Die postet schließlich ein Foto, das sie gemeinsam mit einer Kollegin und Schreiber sowie Zetteln mit einem blauen Häkchen und den Worten „He’s really real“ (zu Deutsch: „Er ist wirklich echt“) zeigt. Dazu schrieb sie „Doppelcheck☑ #heisreallyreal“.

Der Journalist Schreiber spricht seit Januar 2021 die Hauptausgabe der 20.00-Uhr-Nachrichten. In den ersten Wochen war Schreiber von den Zuschauern vom Aussehen her auch mit Superman verglichen worden. Schreiber ist Nahost-Experte und hat unter anderem für den Nachrichtensender ntv jahrelang aus der Region berichtet. Für seine deutsch-arabische Sendereihe „Marhaba - Ankommen in Deutschland“ hat er einen Grimme-Preis bekommen. Er arbeitet seit Anfang 2017 bei ARD-aktuell in Hamburg.

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