Deutschland & Welt

Erdgas-Einspeicherung geht voran - 72 Prozent Füllstand

Trotz reduzierter Liefermengen russischen Gases, konnten die Füllspeicher in Deutschland zuletzt stark befüllt werden. Damit liegt die Füllmenge mit 72 Prozent nur noch knapp unter dem Ziel, bis zum 1. September einen Speicherstand von 75 Prozent zu erreichen.

Messinstrumente zeigen den Leitungsdruck der Rohrleitungen eines Gaspeichers an. Mehrere Bundesländer wollen über die Notfallpläne mitbestimmen, nach denen hierzulande das Gas bei akuter Knappheit verteilt und rationiert würde.

Messinstrumente zeigen den Leitungsdruck der Rohrleitungen eines Gaspeichers an. Mehrere Bundesländer wollen über die Notfallpläne mitbestimmen, nach denen hierzulande das Gas bei akuter Knappheit verteilt und rationiert würde.

Foto: Axel Heimken/dpa

Die deutschen Gasspeicher sind am vergangenen Freitag trotz der deutlich reduzierten Liefermengen aus Russland so stark befüllt worden wie seit knapp zwei Monaten nicht mehr. Wie am Montag aus Daten der europäischen Gasspeicherbetreiber im Internet hervorging, lag der Füllstand am Samstagmorgen zu Beginn des sogenannten Gastages im Durchschnitt bei 71,99 Prozent und damit 0,66 Prozentpunkte über dem Vortageswert.

Eine größere Steigerung hatte es zuletzt am 12. Juni mit 0,69 Prozentpunkten gegeben. Der größte deutsche Speicher im niedersächsischen Rehden war am Samstag zu knapp 49 Prozent gefüllt. Eine neue Verordnung sieht vor, dass die deutschen Speicher am 1. September zu mindestens 75 Prozent gefüllt sein müssen. Am 1. Oktober sollen es mindestens 85 Prozent und am 1. November mindestens 95 Prozent sein.

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