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Ranunkel zieht Schatten vor

Uhr Von Jürgen Rabbel
Ranunkel

Warum rollen sich die Blätter meines Birnbaumes ein? Wie lässt sich eine Magnolie im Wuchs bremsen? Wie kann man die Ausbreitung des Ranunkelstrauchs begrenzen? Auf diese und andere Fragen kennt Jürgen Sheldon, Fachberater für Kleingartenvereine im Bundesverband, eine Antwort.

Warum rollen sich die Blätter meines Birnbaumes ein? Wie lässt sich eine Magnolie im Wuchs bremsen? Wie kann man die Ausbreitung des Ranunkelstrauchs begrenzen? Auf diese und andere Fragen kennt Jürgen Sheldon, Fachberater für Kleingartenvereine im Bundesverband, eine Antwort.

Hans-Jürgen Petersen: Ich habe einen zwei Jahre alten Apfelbaum im Herbst umgepflanzt. Er hat das erste Mal einen Fruchtansatz. Die Blätter werden jetzt aber gelb und fallen ab. Wassermangel? Oder was könnte es sonst sein? Zweite Frage: Ich habe einen Birnbaum im vergangenen Herbst gepflanzt. Die Blätter rollen sich und bekommen schwarze Stippen. Anschließend werden sie braun, einige Stellen auch rostig. Was kann ich dagegen tun? Gibt es ein Mittel?
Zur ersten Frage: In diesem Fall tippe ich auf Wassermangel. Geben Sie eine Woche lang täglich 10 Liter Wasser. Danach eine Woche aussetzen und nochmals sieben Tage täglich 10 Liter Wasser an den Baum kippen. Auf keinen Fall sollten Sie düngen. Zur zweiten Frage: Bei den sich einrollenden Blättern wird wahrscheinlich ein Lausbefall vorliegen. Bei den braunen Stellen handelt es sich um Birnenrost. Läuse und Rost können jetzt nicht mehr wirklich bekämpft werden. Der Befall lässt sich nur minimieren. Gegen die Läuse können Sie ein Mittel gegen saugende Insekten einsetzen, zum Beispiel "Neudosan AF Neu" von Neudorff. Der Birnenrost lässt sich zum Beispiel mit "Atempo Kupfer-Pilzfrei" von Neudorff bekämpfen.

Elke Inselmann-Völkel: In unserem Garten stehen zwei Apfelbäume. Einen möchten wir fällen. Ist es richtig, dass immer zwei Bäume wegen der Bestäubung zusammenstehen müssen? Oder können wir einen fällen?
Antwort: Es müssen nicht immer zwei Bäume direkt nebeneinander stehen. Auch ist die Frage der Bestäubung von Sorte zu Sorte verschieden. Wichtig ist, dass in der Nachbarschaft zur gleichen Zeit auch Apfelbäume blühen. Denn ein Großteil der Apfelsorten hat sehr viele Bestäuber. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dann pflanzen Sie einen neuen Baum der gleichen Sorte.

Margret Taddiken: Meine rote Johannisbeere ist sehr groß geworden und trägt auch sehr gut. Die Äste beugen sich unter der Last. Ist die Pflanze zu schwach? Wann und wie kann ich die Johannisbeere beschneiden?
Antwort: Jetzt sollten Sie zunächst die Johannisbeeren abstützen. Nach der Ernte können Sie sie dann zurückschneiden, allerdings nur im jungen Holz

Gerda Sanken: Mein Rasen ist voller Klee. Ich habe gespritzt gegen Unkraut und Sauerklee ("Celaflor"). Das hat nichts genützt. Was kann ich noch tun? Was fehlt dem Boden?
Antwort: Der Boden ist zu sauer. Sie sollten vor dem nächsten Regenschauer kalken. Geben Sie 30 bis 50 Gramm pro Quadratmeter. Gegen Klee können Sie auch sogenannte selektiv wirkende Spritzmittel (Fachhandel) einsetzen. Allerdings wird der Rasen danach mit Sicherheit große Lücken aufweisen. Eine Nachsaat wird dann unumgänglich.

Daniela Rabbel: Ich möchte meine Magnolie im Wuchs bremsen. Ich habe gehört, dass es eine Möglichkeit geben soll, die Pflanze so zu beschneiden, dass sie nicht mehr stark wächst. Wie muss ich es anstellen?
Antwort: Magnolien werden eigentlich gar nicht beschnitten. Der Grund: Sie blühen im zweijährigen Holz. Sie können höchstens einen Auslichtungsschnitt vornehmen. Dann wirkt die Pflanze nicht mehr so wuchtig, sie wird lichter. Sie können etwa jeden dritten Trieb herausnehmen. Schneiden Sie in den Spitzen zurück, entfällt die Blüte im kommenden Jahr.

Elke Schmitz: Wir haben in einem Beet einen Ranunkelstrauch stehen. Ein toller Sichtschutz, und er blüht immer wunderschön. Allerdings wuchert er auch fürchterlich. Die Ausläufer tauchen überall aus dem Boden auf. Wie kann ich ihn in seine Grenzen weisen? Zweite Frage: Mein Buchsbaum, ich hatte ihn vor etwa einem Monat "frisiert", hatte wieder ausgetrieben. Jetzt bekommen die Blätter braune Ränder. Warum? Was kann ich dagegen tun?
Zur ersten Frage: Nach dem Blattfall müssen Sie mit dem Spaten einmal rund um die Pflanze herum spatentief abstechen. Die abgetrennten Wurzelausläufer sollten Sie dann allerdings aus der Erde holen. Durch eine regelmäßige "Abstech-Prozedur" können Sie den Strauch im Zaum halten. Zur zweiten Frage: Bei den braunen Rändern könnte es sich um einen Pilzbefall handeln. Dagegen können Sie zum Beispiel mit "Atempo Kupfer-Pilzfrei" von Neudorff spritzen. Falls Sie es in letzter Zeit zu gut mit dem Wasser gemeint haben, könnte es auch sein, dass Sie ihren Buchs vergossen haben. Steht er zu feucht, werden die Blattränder auch braun.

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