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Lastwagen muss in Einzelteilen geborgen werden

Rodenkirchen. Als ziemlich schwierig erwies sich am gestrigen Dienstag die Bergung eines Lastwagens, der am Montag bei schlechtem Wetter auf dem Brunswarder Damm von der Fahrbahn abgekommen war und danach seitlich in einen Graben rutschte. Der Transporter musste vor Ort auseinandergeschnitten werden.

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Gestern begannen Arbeitskräfte damit, den verunglückten Lastwagen auseinanderzuschweißen. Die Arbeiten dauerten den ganzen Tag. Foto: ums

Eine Bergung des Lastwagens mit einem Autokran war nach Angaben der Polizei nicht möglich, weil der Brunswarder Damm lediglich 2,50 Meter schmal ist. Das Bergungsfahrzeug hätte gar nicht auf die Straße gepasst. Aus dem Grund musste das verunglückte Fahrzeug auseinandergeschweißt werden, um es in Einzelteilen aus dem bis oben hin mit Wasser voll stehenden Graben zu bergen. Die Arbeiten dauerten den ganzen Tag über.

Voll beladen

Der Lastwagen aus Cloppenburg war voll beladen mit Tierkadavern, die der Fahrer in der Wesermarsch eingesammelt hatte. Zum Ende seiner Tour wollte er noch ein totes Schaf von einem Landwirt abholen.

Der Fahrer war mit seinem Lastwagen auf der kaum befahrenen Gemeindestraße in Höhe eines Gehöfts nach links von der Fahrbahn abgekommen. Auf der aufgeweichten Berme konnte er das etwa 18 Tonnen schwere Fahrzeug nicht mehr halten. Es kippte seitwärts in das Gewässer.

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Er konnte auf der Beifahrerseite aus dem Lastwagen aussteigen. Ein benachbarter Anlieger half ihn dabei. „So holte er sich lediglich nasse Füße“, sagte ein Polizeibeamter vor Ort.

Weil etwas Öl aus dem verunglückten Lastwagen auslief, wurde eine Ölsperre um die Unfallstelle angelegt. (ums)

Artikel vom 17.03.10 - 06:00 Uhr
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