
Eine Bergung des Lastwagens mit einem Autokran war nach Angaben der Polizei nicht möglich, weil der Brunswarder Damm lediglich 2,50 Meter schmal ist. Das Bergungsfahrzeug hätte gar nicht auf die Straße gepasst. Aus dem Grund musste das verunglückte Fahrzeug auseinandergeschweißt werden, um es in Einzelteilen aus dem bis oben hin mit Wasser voll stehenden Graben zu bergen. Die Arbeiten dauerten den ganzen Tag über.
Der Fahrer war mit seinem Lastwagen auf der kaum befahrenen Gemeindestraße in Höhe eines Gehöfts nach links von der Fahrbahn abgekommen. Auf der aufgeweichten Berme konnte er das etwa 18 Tonnen schwere Fahrzeug nicht mehr halten. Es kippte seitwärts in das Gewässer.
Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Er konnte auf der Beifahrerseite aus dem Lastwagen aussteigen. Ein benachbarter Anlieger half ihn dabei. „So holte er sich lediglich nasse Füße“, sagte ein Polizeibeamter vor Ort.
Weil etwas Öl aus dem verunglückten Lastwagen auslief, wurde eine Ölsperre um die Unfallstelle angelegt. (ums)
