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Grundschulkinder retten den Winter

Rodenkirchen. Wochenlang hatten die 24 Mädchen und Jungen geprobt, Texte erarbeitet und an den Choreografien gefeilt. Gestern war es soweit: Die Musical-Arbeitsgemeinschaft der Grundschule Rodenkirchen präsentierte in der Sporthalle vor Schülern, Lehrern und Eltern das Musical „Winter-Zauber“.

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Die Jungen und Mädchen der Klassen 2 bis 4 waren nach den beiden Vorstellungen glücklich. Sie erhielten viel Applaus vom Publikum. Foto td

Die Zuschauer waren begeistert von dem, was die Kinder aus den Klassen 2 bis 4 auf die Beine gestellt hatten. Erstmals hatte die vor Kurzem ins Leben gerufene Musical-AG zu einer Aufführung geladen und damit gleich bei zwei Aufführungen hintereinander die Turnhalle gefüllt.

Warten auf weiße Pracht

In dem Stück „Winter-Zauber“ geht es um den Winter. In einem kleinen Dorf am Rande einer Großstadt warten die Kinder in der Adventszeit sehnsüchtig auf Schnee. Doch es regnet und regnet. Das Wetter lässt gar keine Weihnachtsstimmung aufkommen. Als der Wetterbericht dann Schneefall ankündigt, ist die Freude bei den Kindern im Dorf groß. Voller Vorfreude gehen sie ins Bett. Als sie am Morgen erwachen, sind sie enttäuscht. Noch immer ist von der weißen Pracht nichts zu sehen. Denn in der Nacht hatten schwarze Schatten den Winter gestohlen. Das wollen sich die Mädchen und Jungen nicht gefallen lassen. Sie machen sich auf den Weg in den Zauberwald, um den Winter zu retten.

Eindrucksvoll präsentierten die Grundschüler die Geschichte, die sie sich selbst ausgedacht hatten. Als alle Akteure gemeinsam das Winter-Schlusslied zum Besten gaben, war den jungen Darstellern der Stolz und die Erleichterung über die gelungene Aufführung und die anschließende Freude über den herzlichen Applaus der Zuschauer anzumerken.

Referendarin Nadine Kühn, die die Musical-AG leitet, ist stolz auf die Mädchen und Jungen: „Die Kinder haben sich viele Gedanken gemacht.“ Sie hätten nicht nur die Texte erarbeitet, sondern auch die Kulisse gebaut, sich die Kostüme ausgedacht und um die Maske gekümmert. „Das ist eine großartige Leistung“, betont die Referendarin. (td)

Artikel vom 28.01.12 - 12:00 Uhr
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