Die Mitglieder der Wehr nutzten ihre Zusammenkunft auch, um Ehrungen auszusprechen und Beförderungen vorzunehmen. Ortsbrandmeister Jürgen Rohde begrüßte in der Markthalle eine große Anzahl von Brandschützern und hieß auch die Gäste aus Politik und Verwaltung der Gemeinde Stadland willkommen.
Anschließend rief Detlef Hans die Einsätze des vergangenen Jahres noch einmal in Wort und Bild in Erinnerung. 2011 gab es 32 Alarmierungen: Hilfeleistungen, Verkehrsunfälle und Brände. Zehn Fehlalarme gab es zu vermelden, davon sechs an Brandmeldeanlagen.
Der Rodenkircher Wehr gehören 45 aktive Brandschützer an. 14 weitere sind in der Altersabteilung, und 25 Jungen und Mädchen bilden den Nachwuchs in der Jugendfeuerwehr. Das Durchschnittsalter der Aktiven beträgt 35,6 Jahre. Sie leisteten 5502 Dienststunden, 339 Einsatzstunden und 502 Stunden bei Lehrgängen. In der Gesamtheit kommt die Wehr auf 6343 abgeleistete Dienststunden. 13 Wehrmänner nahmen im vergangenen Jahr an Lehrgängen teil und bekamen so das nötige Rüstzeug, ihren Dienst bei der Feuerwehr kompetent und verantwortungsvoll ausführen zu können.
Der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart Thomas Nemeyer führte an, dass der Nachwuchs im vergangenen Jahr insgesamt 7768,5 Dienststunden abgeleistet habe. 25 Jungen und acht Mädchen bilden die Riege der jungen Blauröcke, ihr Altersdurchschnitt beträgt 13 Jahre.
Zu den Jubilaren gehört Dennis Niehus, er ist seit 20 Jahren Feuerwehrmann. Detlef Hans ist seit 30 Jahren dabei, Klaus-Dieter Lisson seit 45 Jahren. Gerold Ahlers sowie Gerhard Rohde halten der Ortswehr seit 55 Jahren die Treue.
Ihre Beförderungsurkunden erhielten Jacqueline Rohde und Fenja Rohde (Feuerwehrfrau), Julian Krautwald, Jörg Petermann und Mathis Wiemer (Feuerwehrmann) sowie Frank Volkmann (Brandmeister).
Nach den Grußworten der Gäste gab Erwin Meyer abschließend zu bedenken, dass durch die Einrichtung der Großleitstelle in Oldenburg weitere Probleme auf die örtlichen Feuerwehren zukommen würden, worauf Ortsbrandmeister Jürgen Rohde lediglich den Einwand geltend machen konnte, dass die Einrichtung einer zentralen Großleitstelle eine politische Entscheidung gewesen sei.
