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Applaus hilft gegen das Lampenfieber

Rodenkirchen. „Manege frei“ hieß es für alle Schüler der Grundschule Rodenkirchen. Bei zwei Galavorstellungen zeigten die Mädchen und Jungen ihren Eltern und Verwandten im echten Zirkuszelt, was sie in einer Woche zusammen mit Zirkuspädagogen und Artisten vom Zirkus Radieschen aus Oldenburg gelernt haben. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

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Bei den Zuschauern kam die Trapeznummer , wie auch alle anderen Darbietungen der jungen Artisten, bestens an. Foto td

Das große Zirkuszelt hinter der Sporthalle war bei beiden Vorstellungen bis zum letzten Platz mit Zuschauern gefüllt. Das steigerte natürlich die Aufregung der kleinen Akrobaten, Clowns, Fakire, Jongleure und Zauberer. „Die Artisten haben Lampenfieber bis unter die Zirkuskuppel“, sagte Elke Kuik-Janssen, die kommissarische Schulleiterin der Grundschule Rodenkirchen. Damit das sinke, benötigten die Kinder Applaus. Und den erhielten die Grundschüler reichlich. Denn die akrobatischen und künstlerischen Darbietungen der Schüler fanden großen Anklang.

Rund 160 Nachwuchsartisten zeigten in den beiden Vorstellungen ihr Können. Seiltänzerinnen, die gewagte Kunststücke auf dem Seil zeigten, machten den Auftakt. Ihnen folgten Stabjongleure, Zauberer und Fakire. Die Clowns, die immer wieder kleine Sketche aufführten, brachten die Zuschauer zum Lachen. Artisten balancierten gekonnt auf Gymnastikbällen oder zeigten in schwindelerregender Höhe waghalsige Übungen am Trapez. Die Schülerinnen und Schüler waren hoch motiviert und konzentriert bei der Sache. Die jeweils fast 300 Zuschauer, hauptsächlich Mamas und Papas, Oma und Opas sowie Geschwister, waren begeistert und sehr stolz auf ihre kleinen Zirkuskünstler.

Organisiert wurde das Zirkusprojekt vom Förderverein der Grundschule Rodenkirchen. Elke Kuik-Janssen bedankte sich bei Doris Christoffers, Vorsitzende des Fördervereins, mit einem Blumenstrauß.

Auf dem Zirkusgelände hinter der Sporthalle gab es sowohl für kleine als auch für große Besucher ein Rahmenprogramm mit Ponyreiten, Spielen und Kinderschminken. Fürs leibliche Wohl war mit Kaffee und Kuchen, Popcorn, Bratwurst und kühlen Getränken bestens gesorgt.

Rund 8000 Euro kostete das Zirkusprojekt. Bei der Finanzierung erhielt der Förderverein Unterstützung von der Gemeinde Stadland, den Firmen vor Ort, der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und der Bürgerstiftung Wesermarsch. Die Werbegemeinschaft Stadland stellte Verkaufsbuden zur Verfügung, die örtlichen Bäckereien spendeten Kuchen und die Johanniter Unfallhilfe Stadland unterstützte die Veranstaltungen vor Ort. (td)

Manege frei: 160 Mädchen und Jungen der Grundschule Rodenkirchen werden zu jungen Artisten

Artikel vom 18.06.12 - 12:00 Uhr
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