
Der Wissenschaftsrat hatte dem Bau des Forschungszentrums zugestimmt und ihm den Platz 5 in der nationalen Prioritätenliste von Neubauten für Hochschulen gegeben. „Nessy ist für den Wissenschaftsstandort Oldenburg und für das Land Niedersachsen eine wichtige Investition“, erklärte Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka anlässlich der Grundsteinlegung. Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon fügte hinzu: „Hier entsteht, quer zu den klassischen Fakultäts- und Fachstrukturen, ein gemeinsamer Bau für die beiden national und international anerkannten Forschungsschwerpunkte Neurosensorik und Sicherheitskritische Systeme.“
Für den Biologen Prof. Dr. Reto Weiler steht fest, „dass der Bau die Universität im Wettbewerb mit anderen Hochschulen stärkt und dazu beiträgt, Oldenburg attraktiver auch für außer-universitäre Forschungsansiedlungen zu machen.“ Auch für die European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) sei Nessy von großer Bedeutung, so Babette Simon. Für die neu zu gründende Medizinische Fakultät bilde die Neurosensorik einen Eckpfeiler.
Das Forschungszentrum auf dem Campus Wechloy umfasst 2000 Quadratmeter Nutzfläche und kostet 15 Millionen Euro, die sich Bund und Land teilen. Bereits im Juni 2013 soll der Neubau, in dem 80 Mitarbeiter tätig sein werden, bezugsfertig sein. Vor allem aber wird er Neurophysiologie-Labore für Magnetresonanztomographie, Magnetenzephalographie und bildgebende Verfahren beherbergen. „Damit lässt sich Spitzenforschung betreiben“, freut sich Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Leiter der Abteilung Medizinische Physik und Sprecher des Zentrums für Hörforschung. (zb)
Im Forschungszentrum für Neurosensorik und Sicherheitskritische Systeme geht es um praxisnahe Fragen
