
Das schwimmende Science-Center macht Wissenschaft auf unterhaltsame Weise erlebbar und bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen faszinierende Einblicke in vielfältige Forschungsergebnisse zu den Themen: Die Stadt von morgen, Biodiversität, Klimawandel, Küstenentwicklung und Energieversorgung. Die Inhalte werden nicht nur verständlich präsentiert, die Besucher können vor allem selbst Hand anlegen.
Im Angebot ist ein CO2-neutraler Einkauf. So können verschiedene Gemüse-, Obst- und Fleischwaren eingekauft werden. Hält der Kunde den Scanner auf die Ware, wird im Display nicht der Preis, sondern auch der Emissionswert des Produkts angezeigt. So wird deutlich, dass die konventionell gepflanzte Tomate im Freiland in Deutschland in der Produktion am wenigsten CO2 benötigt. Am Ende des Einkaufs gibt es einen Bon, der die Gesamt-Emission ausweist.
Auch ein Teil eines 304 Meter hohen Wetterturms für die Klimaforschung, wie er in der Taiga steht, ist in der Ausstellung zu sehen. Die automatische Wetterstation verrät, wie sich über den Tag die Luft in Oldenburg verändert. Fernab der Zivilisation erfasst ein Messturm in Sibirien Veränderungen in der Zusammensetzung der Atmosphäre. Er misst in großen Höhen Gaskonzentrationen aus einem Einzugsgebiet von rund einer Million Quadratkilometern, aber auch Treibhausgase, Kohlendioxid und Methan, Ozon oder Stickoxide. Wie das genau funktioniert, erklärt die Schau.
Der Rundgang durch die Stadt von morgen, durchs Kaufhaus, zum Bahnhof, vorbei am Kinderspielplatz, ins Kino und in den Park verrät den Besuchern, woran Wissenschaftler forschen, damit die Menschen nachhaltig einkaufen und kein Wasser verschwenden, Kraftwerke nur dann Strom produzieren, wenn er nachgefragt wird. Und es geht um neue Materialien, die so praktisch sind wie Kunststoffe, aber ohne Erdöl auskommen.
