
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte 105 Meter lange Ausstellungsschiff liegt noch bis zum morgigen Mittwoch im Oldenburger Hafen und kann täglich zwischen 10 und 19 Uhr kostenlos besucht werden. Im Bauch des umgebauten Frachtschiffes befinden sich rund 35 Exponate aus wissenschaftlichen Instituten, die neben technischen Verfahren der Energieerzeugung, -speicherung und -verteilung auch gesellschaftliche, politische und ökonomische Aspekte beleuchten. Neben Exponaten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft und von DFG-geförderten Projekten ist auch des Oldenburger Institut For-Wind mit dem Thema Windenergie vertreten.
Dass die Besucher bei zahlreichen Exponaten selbst Hand anlegen können, kommt sehr gut an. Vor allem Kinder und Jugendliche probierten die Angebote aus, drückten Knöpfe, drehten Kurbeln und blickten durch Mikroskope, um Plankton aus der Ostsee zu entdecken. Andere brachten Dioden zum Leuchten, starteten Motoren und beobachteten, wie aus Biomasse Strom wird. Hörstationen, Experimentiertische und interaktive Ausstellungsstücke informieren unter anderem über erneuerbare Energie, Biomasse, Kernfusion und -spaltung, fossile Brennstoffe, effiziente Energienutzung und neue Wege der Energiegewinnung.
„Die meisten Besucher wollen Informationen, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie wollen einfach wissen, wie bestimmte Dinge funktionieren. Es gibt auch Leute, die über ihre eigenen vier Wände nachdenken und ökologischer wirtschaften möchten. Sie kommen mit sehr konkreten Fragen zu uns“, erzählt sie. Manchmal erlebe sie auch Wissenschaftler, die noch nicht alles wüssten.
www.ausstellungsschiff.de.
