
Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen internationalen christlichen Teenagerkongress, der heute offiziell startet und bis zum 4. August in der Weser-Ems-Halle stattfindet. Auf die Jugendlichen wartet ein aktionsreicher Kongress, der zum vierten Mal in Oldenburg stattfindet und in diesem Jahr volljährig wird. „Teenstreet wird seit 18 Jahren von der christlichen Hilfs- und Missionsorganisation OM Deutschland veranstaltet“, sagt Koordinator René Zänsler und freut sich über die große Resonanz.
„Wir wollen den Jugendlichen vermitteln, wie sie ihren christlichen Glauben im Alltag leben können. Dabei stehen ihre Fragen im Mittelpunkt“, sagt René Zänsler. In erster Linie geht es um typische Teenager-Probleme. Sollte jemand dabei sein, der gravierende Probleme hat, so gibt es Experten auf dem Treffen, die hinzugezogen werden können. „Wir möchten die jungen Leute stärken, indem sie christliche Werte leben, Unrecht erkennen und benennen“, erläutert der Koordinator. Darüber hinaus sollen die Teilnehmer Menschen aus anderen Kulturkreisen kennenlernen, sich austauschen und mögliche Vorurteile abbauen. „Wenn am Ende dann Freundschaften entstehen, haben wir viel erreicht.“
René Zänsler weiß, dass Jugendliche sich häufiger in der Situation David gegen Goliath befinden. „Ihnen begegnen immer wieder scheinbare Giganten. Wie sie diesen begegnen und mit ihnen umgehen können, darüber reden wir und machen ihnen Mut, nicht automatisch den Kopf einzuziehen.“
Zweimal am Tag gibt es eine stille Phase. Dann wird jeweils 30 Minuten geschwiegen. „Das kommt bei den Jugendlichen sehr gut an“, berichtet René Zänsler. „Sie haben das Bedürfnis, in sich zu gehen.“ Zumal den ganzen Tag über genug Trubel herrscht. Kleingruppen, Großveranstaltungen mit Andachten, Predigten und Theateraufführungen in der EWE-Arena, Ausstellungen, Büchertische, Treffpunkte mit Musikbands und einer Bar, Internetcafé sowie ein riesiges Freigelände sorgen für viele Eindrücke.
„In zwei Jahren sind wir wieder hier“, sagt René Zänsler. „Wir finden hier eine hervorragende Infrastruktur vor und großartige Gastfreundschaft seitens der Stadt. Außerdem kommt Oldenburg bei den Jugendlichen sehr gut an.“ Es sei eine überschaubare, aber sehr ansprechende Stadt, lautet sein Kommentar.
