
Der Bremer Bildhauer hatte einst mit seinen drei stehenden Bären eine Ausschreibung der Stadt Oldenburg gewonnen. Spenden von Oldenburger Handwerkern hatten die Ausschreibung möglich gemacht. Rund 32 000 Mark kamen damals zusammen. Anlass war der Bau des Hallenbades auf dem Berliner Platz, die inzwischen den Schlosshöfen gewichen ist. Im Rahmen einer Feierstunde wurde das Trio 1965 aufgestellt.
Das Schicksal der drei Bären war lange Zeit ungeklärt. Ursprünglich sollten sie nämlich nicht wieder im Stadtbild zu sehen sein, was heftige Bürgerproteste hervorrief. Daraufhin beschloss der Kulturausschuss, die Bären müssten zurück auf den Platz, auf dem sie standen. Wenn sie eines Tages dort wieder installiert werden, stehen sie jedoch nicht mehr auf dem Berliner Platz, einst Sinnbild für die Verbundenheit mit Berlin. Die Adresse hat die LzO zu ihrer neuen Zentrale hinter dem Zentralen Omnibus-Bahnhof mitgenommen. Die Adresse der Bären lautet dann Schlossplatz.
Allerdings kann die Stadt über den neuen Standort nicht allein bestimmen. Sie benötigt dazu die Zustimmung des Künstlererben Hans Peter Renz. Mit ihm wird der genaue Standort festgelegt werden. Solange bleiben die Bären in einer Lagerhalle auf dem Fliegerhorst.
