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Zu Besuch in der zweiten Heimat Blexen


Blexen. Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, dass Georg Popp als Kreiskantor an der Blexer St.-Hippolyt-Kirche tätig war. Dennoch zieht es den 51-Jährigen immer wieder dorthin zurück. „Für mich ist Blexen wie eine zweite Heimat, wie eine Ferienwohnung“, sagt er. Vom 14. bis 18. August stattet er dem Ortsteil erneut einen Besuch ab. Allerdings kommt er nicht allein. Er bringt 35 Sänger der Kinder- und Jugendkantorei Fürstenwalde mit. Von Timo Kühnemuth


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Georg Popp erinnert sich gerne an seine Zeit in Blexen. Von 1985 bis 1994 war er Kreiskantor an der St.-Hippolyt-Kirche. Foto: pr

„Wir unternehmen jedes Jahr eine Chorfahrt. In Blexen sind wir bereits das zweite Mal zu Gast“, sagt Georg Popp, der am Dom zu Fürstenwalde das Amt des Kirchenmusikdirektors innehat. In der Blexer Kirche gibt die Kantorei am 14. August ab 19 Uhr ein Konzert. Am darauffolgenden Tag werden die Mädchen und Jungen ab 10 Uhr während des Gottesdienstes zu hören sein (wir berichteten).

Von Februar 1985 bis März 1994 wohnte Georg Popp mit seiner Frau Cornelia an der Achternstraße. „Wir haben fünf Kinder, alle sind in der Wesermarsch zur Welt gekommen“, erinnert sich der Wahl-Fürstenwalder. Auch das sei ein Grund, warum seine Familie bis heute den Kontakt mit Blexen halte. „Wir besuchen hier oft und gerne die Patenonkel und -tanten unseres Nachwuchses.“

Wenig Zeit für Privates

Doch bei seinem nächsten Besuch wird nur wenig Zeit für Privates bleiben. „Wir treten nicht nur in der St.-Hippolyt-Kirche, sondern auch in anderen Gotteshäusern auf“, sagt Georg Popp. So ist für den 15. August, 18 Uhr, ein Auftritt in der Burhaver Kirche geplant, am Tag danach geht es nach Tossens, wo das Konzert um 19 Uhr beginnt. In der Stadtkirche in Brake singt der Chor am 17. August ab 19.30 Uhr.

Freiräume schaffen

Und dennoch will sich Georg Popp Freiräume schaffen, um das ein oder andere vertraute Gesicht wiederzusehen. „Zum Beispiel am Sonntag, dem 15. August. Da könnte ich mich nach dem Gottesdienst zum Kaffeetrinken verabreden“, nennt der 51-Jährige ein Beispiel. Trotz des vollen Programms sei die bevorstehende Chorreise entspannter als frühere Exkursionen. „Normalerweise ziehen wir während einer Reise von Kirchengemeinde zu Kirchengemeinde. Davon haben wir diesmal abgesehen“, betont er. Vom 14. bis 18. August campiere die Gruppe ausschließlich in Blexen. Dann gehe es für drei Tage nach Westerstede.

Wo er während des Aufenthaltes im Nordenhamer Stadtnorden wohnen wird, weiß Georg Popp noch nicht. Blexer, die sich als Gastgeber zur Verfügung stellen wollen, seien dem Chor und ihm nach wie vor willkommen. „Vier Übernachtungen und viermal Frühstück – mehr brauchen wir nicht.“ Wer helfen möchte, könne sich gerne beim Kirchenbüro in Blexen unter 0 47 31/3 11 04 melden.

Artikel vom 30.07.10 - 06:00 Uhr
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