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Vorerst Baustopp bei Kaufland


Nordenham. Ende des Jahres sollen die Nordenhamer im neuen Kaufland-Center nach dem Wunsch der Betreiber ihre Weihnachtseinkäufe erledigen können. Doch derzeit tut sich auf der Baustelle nichts. Probleme beim Errichten der Fundamente sorgten für einen Baustopp. Von Frank Lorenz


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Die Arbeiten auf der Kaufland-Baustelle in Atens ruhen. Grund dafür sind Probleme mit dem Untergrund . Foto flo

Das bestätigte Kaufland gestern auf Nachfrage der Kreiszeitung. „Es ist richtig, dass es an der Baustelle in Nordenham zu einer Planungsänderung bezüglich der Gründung gekommen ist, daher ruhen derzeit die Arbeiten“, teilte Kaufland-Sprecherin Christine Axtmann mit. „Aufgrund der vorherrschenden unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit, die im Vorfeld in dieser Form nicht abzusehen war, erarbeiten wir derzeit ein neues Gründungskonzept. Die Statik ist davon nicht betroffen.“

Auf die Frage, ob sich durch die Verzögerungen beim Bau auch der Eröffnungstermin verschiebt, antwortete Christine Axtmann: „Wir gehen davon aus, dass wir den ersten Bauabschnitt wie geplant im November 2012 fertigstellen werden, so dass unsere Kunden ihre Weihnachtseinkäufe bereits im neuen Markt erledigen können.“ Die Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens in Nordenham sei für März 2013 geplant.

Der neue Kaufland-Markt soll wie der bisherige auch rund 3500 Quadratmeter Einkaufsfläche bieten, darunter einen integrierten Getränkemarkt. Zudem soll der Parkplatz vor dem neuen Kaufland-Markt neu gestaltet werden. Die alten Gebäude werden abgerissen.

Die Verzögerungen beim Neubau haben Auswirkungen auf die Errichtung eines Lärmschutzwalls an der Martin-Pauls-Straße in Höhe der Ulmenstraße in Einswarden. Denn die an der Einkaufsmarkt-Baustelle ausgekofferte Erde soll dort zu einem vier Meter hohen Schallschutzwall aufgeschüttet werden (die Kreiszeitung berichtete). Allerdings ist dort bisher kein einziger Kubikmeter Kaufland-Erde angekommen. Das frustriert die Anwohner der Ulmenstraße, die seit rund drei Wochen in einer Sackgasse leben, denn die Durchfahrt von der Martin-Pauls-Straße zur Ulmenstraße ist seither gesperrt. „Hier tut sich nichts. Die großen Müllwagen können nicht rangieren und auch wir ärgern uns über die enge Zuwegung“, klagte ein Ulmenstraßen-Anwohner gegenüber der Kreiszeitung. Er und viele Nachbarn wünschten sich, dass der Weg freigegeben wird, solange sich in Sachen Lärmschutzwall nichts tue.


Artikel vom 09.05.12 - 12:00 Uhr
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