In der nächsten Folge von „Robin fragt nach“ hat er Viva-Moderator Jan Köppen interviewt. „Das war ein nettes Gespräch. Wir haben uns darüber unterhalten, wie er zu seinem Job gekommen ist und wie er mit dem Leben in der Öffentlichkeit klarkommt“, verrät der Gymnasiast über die Sendung, die am kommenden Mittwoch, 23. Mai, ab 15 Uhr bei Radio Weser.TV zu hören ist.
Für den Sender arbeitet er schon seit dem Jahr 2007. Damals machte er im Rahmen eines Schülerprojektes erste Erfahrungen an Mikro und Mischpult. Ein Jahr später stand fest, dass er sich regelmäßig journalistisch betätigen will und er begann, Telefoninterviews mit Menschen aus der Region zu führen. „Ich habe mir Personen ausgesucht, die ich interessant finde“, erzählt Robin Lippa. So hat er unter anderem Bürgermeister und Zoodirektoren befragt. „Zunächst backt man natürlich kleine Brötchen. Aber mit der Zeit bin ich mutiger geworden.“
Der erste Promi, bei dem Robin „nachgefragt“ hat, ist Raúl Richter, ein Schauspieler aus der RTL-Seifenoper „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“. Warum gerade der? „Meine Schwester hat die Serie damals immer geguckt. So hat sich das ergeben. Ich habe eine Mail an das Management geschickt, und dann hat es gleich gut geklappt“, erinnert sich der Elftklässler aus Blexen.
Inzwischen hat er eine Vielzahl prominenter Menschen aus Funk und Fernsehen in seine Sendung geholt. Wenn auch zum Teil nur die Stimmen der Interviewten bekannt sind. „In der jüngsten Sendung hatte ich Santiago Ziesmer am Telefon. Er ist ein bekannter Synchronsprecher und leiht beispielsweise Spongebob Schwammkopf die deutsche Stimme“, erläutert Robin Lippa.
Mit Ziesmer sowie mit Anke Engelke, Marco Schreyl und Dirk Bach hat der Nachwuchsjournalist über die Vor- und Nachteile des Berühmtseins gesprochen. Dabei lernte er die Promis von einer privaten Seite kennen. „Die meisten geben sich ziemlich bodenständig. Anke Engelke beispielsweise hat mir gestanden, dass sie vor der Kamera immer nur lustige Rollen spielt, die andere für sie schreiben. Sie selbst sei gar nicht so lustig“, schildert Robin Lippa. Zu „DSDS“-Moderator Marco Schreyl hingegen habe er am Telefon fast ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt.
Von den meist 20-minütigen Telefonaten bleiben in der Regel 15 Minuten sendefähiges Material, das der Gymnasiast selber in kleine Häppchen schneidet und anschließend in seiner Sendung live anmoderiert. Zwischen den Clips läuft Musik, die Robin Lippa ebenfalls aussucht.
Zusätzlich zu seinem Sendeplatz bei Radio Weser.TV wird er demnächst noch beim Internetradio Youth.fm zu hören sein. „Dort habe ich dann ab 4. Juni immer montags von 18 bis 20 Uhr eine Sendung.“ Das Konzept und der Name bleiben gleich: „Robin fragt nach“. Sein Vorbild in Sachen Radio-Talk arbeitet beim NDR. „Ich finde die Sendung ‚Tietjen talkt‘ mit Bettina Tietjen ganz toll“, sagt der 17-Jährige, dessen Berufswunsch TV-Journalist wohl nicht abwegig ist. Schließlich arbeitet Bettina Tietjen sowohl beim Radio als auch im Fernsehen.
