
Auch Ralf Hoyer blieb in der Begrüßungsrede Gerd Junkers nicht unerwähnt. Der Vorsitzende des Oldenburgische Feuerwehrverbandes (OFV) dankte dem Stadtbrandmeister und seinem Team dafür, dass sie die Fahrzeughalle für die Versammlung hergerichtet hatten. Der gesamte Raum war in den Oldenburger Farben geschmückt. In seinem Grußwort teilte Bürgermeister Hans Francksen anschließend mit, dass das Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Oldenburger Land Ende Juni/Anfang Juli ein äußerst positives Echo in der Bevölkerung gefunden habe.
Dann ging OFV-Chef Gerd Junker auf den Grund der außerordentlichen Vertreterversammlung ein: eine Änderung der Satzung. Vor der Vertreterversammlung im Mai waren sich die Vertreter der Feuerwehren in einigen Punkten noch nicht einig gewesen. Deshalb war die Abstimmung vertagt worden.
So wurde seit Mai über die Streitpunkte fleißig diskutiert. Unter anderem ging es um eine Änderung des Stimmrechtes der Ehrenmitglieder. Ein weiteres Problem war bis dato, dass die Jugendfeuerwehren des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes noch keine ausreichende Rechtssicherheit besaßen. Die Idee war es daher, sie durch eine Satzungsänderung in eine Abteilung des OFV umzuwandeln.
Im Anschluss ging der Vorsitzende auf die Entwicklung des Feuerwehrmuseums in Jever und des damit verbundenen Archivs ein. Dem Museum geht es wirtschaftlich heute so gut, dass der Verband es in naher Zukunft ausbauen möchte. Daher hat man viele interne Gespräche geführt, die letztlich zu der Erkenntnis führten, dass das Museum ebenfalls eine Abteilung des OFV werden muss.
Es folgte die Abstimmung über die Satzungsänderung: Nach Auszählen der Stimmkarten stellte OFV-Vorsitzender Gerd Junker fest, dass die Änderung mit 104 Ja-Stimmen bei sechs Gegenstimmen und drei Stimmenthaltungen die erforderliche Mehrheit erhalten hatte. „Jetzt werden die erforderlichen juristischen Schritte in die Wege geleitet, damit das Feuerwehrmuseum den notwendigen An- und Erweiterungsbau planen und umsetzen kann“, kündigte Gerd Junker an. (kzw)
