Dabei ging es darum, naturwissenschaftliche Experimente so zu präsentieren, dass Kinder Freude an ihnen haben und gleichzeitig lernen, ihr Wissen Jüngeren zu vermitteln. Die Qualifikationsmaßnahme im Rahmen des Projektes Brückenjahr wird vom Beratungsteam Wesermarsch durchgeführt.
Die Kursleitung übernahm Dr. Renate Gall, stellvertretende Leiterin der Kreisvolkshochschule und Dozentin im Naturwissenschaftlichen Bereich. Am kommenden Freitag werden die erworbenen Kenntnisse bei einem zweiten Treffen vertieft.
Die vom Land Niedersachsen geförderte Maßnahme zielt ab auf erstes naturwissenschaftliches Forschen der Kinder und soll ihnen den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtern.
Ziel des Projektes Brückenjahr sei es, eine Vernetzung zwischen den Bildungseinrichtungen zu erreichen, um den Übergang möglichst fließend zu gestalten, betonte Hella Oeltjen-Bitter.
Die fünf Erzieherinnen und vier Lehrkräfte führten unter Anleitung der Chemikerin einige Experimente durch. Claudia Schneider, Astrid Hinrichsen, Saskia Duncan, Dieter Kluger, Jana Bruns, Marlies Schneidewind, Andrea Thormählen, Rhonda Eich und Hella Oeltjen-Bitter beschäftigten sich mit der Thermodynamik, mit Säure und Basen, sowie mit brennbaren und nicht brennbaren Materialien.
Vernetzt mit den Bildungseinrichtungen der Wesermarsch ist auch das Haus der Kleinen Forscher, initiiert von Stadtbüchereileiter Jochen Dudeck. In der Stadthalle Friedeburg wird für alle Kindergartenkinder, die ab 2011 die Grundschulen besuchen werden, am 3. und 4. Juni wieder ein Forschertag veranstaltet. Im vergangenen Jahr waren hunderte von Kindern von dem Angebot begeistert. (rade)
