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Gesundheits-Check gratis und bequem

Nordenham (hei). Dr. Ivan Klima hat allen Grund zu strahlen. Er hat etwas gewagt und ist belohnt worden. 1500 Besucher haben am Wochenende die erste Nordenhamer Gesundheitsmesse in der Friedeburg besucht.

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An mehreren Ständen konnten die Besucher ihre Fitness testen. Rabea Hobbie vom Bodywork macht vor, wie es geht. Fotos: hei

Der Nordenhamer Apotheker hat die Messe gemeinsam mit Nordenham Marketing & Touristik organisiert. Beide Seiten ziehen eine positive Bilanz. „Das ist prima gelaufen“, freut sich am Sonntagabend NMT-Mitarbeiterin Janka Reiners. „Publikum und Aussteller haben sich sehr zufrieden geäußert“, betont sie.

So steht weiteren Nordenhamer Gesundheitsmessen nichts im Wege. Die plant Ivan Klima bereits. „Das war keine Eintagsfliege hier in der Friedeburg“, sagt er im Gespräch mit der Kreiszeitung. Er möchte die Gesundheitsmesse zu einem festen Programmpunkt im Nordenhamer Veranstaltungskalender machen. Einmal jährlich soll die Messe abgehalten werden.

37 Aussteller sind am Wochenende dabei: von Krankenkassen über Altenheime und Physiotherapie-Praxen bis hin zu Sportvereinen, Optikern, Akustikern und der Wesermarsch-Klinik. Die meisten haben einige spezielle Angebote mitgebracht, und wer will, kann in der Friedeburg einen beinahe kostenlosen Gesundheits-Check absolvieren.

Diabetes-Test

Machen wir einen kleinen Rundgang. Am Stand der Wesermarsch-Klinik warten zwei Damen mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen und einem spitzen Piekser in der Hand. Diabetes-Test. Ein Tropfen Blut für die Gewissheit. Alles in Ordnung. Schön zu wissen.

Unterdessen steht Wilfried Furche, Vorstandsmitglied der Krankenkasse BKK Melitta Plus an einem Gerät, das die Kraft der Bauch- und der Rückenmuskulatur misst. Der Besucher wird eingespannt, drückt mit dem Oberkörper erst in die eine, dann in die andere Rechnung. Dann rechnet der Computer. Das Verhältnis sollte bei Frauen 100:150 betragen, bei Männern 100:130. Das sind die optimalen Werte für die Wirbelsäule, erläutert der Krankenkassenmann.

Knochendichte messen

Bei Lutz Brandes bekommt man einen Kopfhörer aufgesetzt. Dann erklingen Töne. Wer sie hört, muss sich nicht als schwerhörig bezeichnen lassen. Wer nicht, hat Beratungsbedarf.

Am Stand des Vital-Zentrums setzt Physiotherapeut Werner Fuchs die Besucher aufs Fahrrad. Fitness-Test. Zehn Minuten strampeln. Danach weiß man nicht nur, wie hoch der Puls geht, sondern kann auch seine Kondition gut einschätzen. Und gegebenenfalls einen Eingangstest im Vital vereinbaren.

Zu den Volkskrankheiten gehört die Osteoporose. Am Stand des Messeveranstalters Ivan Klima können die Besucher ihre Knochendichte messen lassen. Dafür wird die Ferse per Ultraschall untersucht. Danach ist einem klar, ob man den Arzt aufsuchen muss.

Ärzte sind bei der Gesundheitsmesse auch vertreten. Mediziner der Wesermarsch-Klinik halten Vorträge zu einer Vielzahl von Themen: von Krebsnachsorge bis Notfallübungen.

Wer sich beim Messebesuch Zeit nimmt, bekommt Antworten auf viele Fragen zu seinen ganz persönlichen gesundheitlichen Anliegen. Und manch verlässt die Friedeburg am Wochenende mit dem guten Gefühl, ein rundum gesunder Mensch zu sein. Andere wissen, wo der Schuh drückt und dass sie etwas tun müssen für ihre Gesundheit.

Artikel vom 09.03.09 - 06:00 Uhr
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