
Das Wasserspiel am neu gestalteten Peterleeplatz ist bereits seit Herbst vergangenen Jahres installiert. Doch bislang war es erst wenige Tage in Betrieb, weil es versäumt worden war, die Fugen der Einlaufrinne zu vergießen. „Wir mussten die Frostperiode abwarten. Deshalb haben sich die Reparaturarbeiten so lange hingezogen“, erläutert Baudezernent Peter Kania.
Damit ist der Platz im Norden der Fußgängerzone nahezu komplett. „Es wird noch eine Bank mit drei Sitzen installiert“, kündigt Peter Kania an. In der übrigen City seien die Arbeiten ebenfalls so gut wie abgeschlossen. „Es fehlen ein paar Bänke, Spielgeräte und Beet-Umrandungen – das ist alles. Ende Mai sind wir voraussichtlich fertig“, kündigt er an. Das Geld für die Maßnahmen stammt noch aus dem Ende 2011 ausgelaufenen Förderprogramm Quartiersinitiative Niedersachsen.
Die Information, dass es für das frühere Dessousgeschäft am Peterleeplatz möglicherweise einen Nachmieter gibt, stammt von Jürgen B. Mayer. „Die Sache ist recht konkret. Aber die Gespräche laufen noch“, weiß der städtische Wirtschaftsförderer. Der Laden gehört ebenso wie die leer stehende frühere Rossmann-Filiale nebenan einer Immobiliengesellschaft.
Gibt es denn auch Interessenten für die einstigen Drogerie-Räume? „Wir haben an die Hauseigentümerin bislang zwei bis drei potenzielle Mieter vermitteln können. Was daraus geworden ist, entzieht sich meiner Kenntnis“, betont er. Jedoch habe ein Vertreter der Immobiliengesellschaft vor Kurzem deutlich gemacht, dass man bereit wäre, die Geschäftsräume am Peterleeplatz umzubauen, wenn dies dabei helfe, einen Nachmieter zu finden.
Auch im Woolworth-Kaufhaus stehen noch zwei Geschäfte leer, ein 79 und ein rund 220 Quadratmeter großes Ladenlokal. „Es gab wohl schon Gespräche mit Geschäftsleuten. Diese sind jedoch gescheitert, weil es bezüglich der Miete unterschiedliche Vorstellungen gab“, weiß Jürgen B. Mayer.
„Wir würden die Räumlichkeiten dann für Sitzungen des Aufsichtsrates sowie für Eigentümer-Versammlungen nutzen. Der Kunstverein könnte hier zukünftig seine Ausstellungen zeigen – so wie er es bereits ab dem kommenden Sonnabend tut“, erläutert GNSG-Geschäftsführer Peter Cordes. Auch die Goethe-Gesellschaft habe schon Interesse an dem Glasbau als Versammlungsort bekundet.
