In dem offenen Brief fordert er Maßnahmen zur Beruhigung des Verkehrs in der Ortsdurchfahrt Altenesch im Zuge der Landesstraße 875.
Im Namen von Anwohnern der Landesstraße, die in Altenesch Hauptstraße heißt, schlägt er vor, die Schilder am Ortsein- und -ausgang wieder auf ihre früheren Standorte zurückzuversetzen. Anwohner wollen beobachtet haben, dass Laster mit Tempo 70 durch den Ort brausen. „Von den Pkw sind nach allgemeiner Empfindung mindestens 40 bis 50 Prozent zu schnell“, schreibt Uwe Schneider.
Die Folge: Ältere Mitbürger und kleine Kinder können ohne Hilfe kaum mehr die Hauptstraße allein überqueren. Als eine weitere Alternative schlägt Uwe Schneider die Reduzierung der Geschwindigkeit für Lastkraftwagen auf Tempo 30 vor.
Hintergrund für das Schreiben ist die Beobachtung, dass der Verkehr auf der Landesstraße 875 in den zurückliegenden 25 Jahren stark zugenommen habe. „Dadurch hat sich auch der Anteil der Raser wesentlich vermehrt“, schreibt Uwe Schneider. Einige Motorradfahrer flögen nur so durch den Ort. Baufahrzeuge sowie Lastwagen bekannter Speditionen scheuten nicht davor zurück, den Ort mit Tempo 70 zu durchfahren. Dies hätten Autofahrer ermittelt, die in gleichem Tempo folgten.
Die Anwohner nerve auch der Lärm durch den erhöhten Verkehr. Dieser schade ihrer Gesundheit. Uwe Schneider zitiert Studien, die erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen ursächlich auf den Verkehrslärm zurückführen. Der Körper reagiere selbst dann darauf, „wenn wir den Lärm nicht bewusst wahrnehmen und uns somit subjektiv nicht durch ihn gestört fühlen“, schreibt Uwe Schneider.
Er erwartet als Reaktion auf seinen Brief, dass sich Verkehrsbehörde und Straßenbauamt mit Anwohnern der Hauptstraße in Altenesch zusammensetzen, und gemeinsam beratschlagen, wie mit einfachen, kostengünstigen Mitteln und Maßnahmen Lärm und Verkehrsgefährdung minimiert werden könnten.
