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Räder und Gullydeckel gehoben

Berne (joh). Die Männer müssen sich auf das Fühlen verlassen. Viel sehen können sie nicht. „Maximal 30 Zentimeter Sichtweite. Es reicht gerade, um die Instrumente abzulesen“, sagt Gerd Reins.

Er war jetzt gemeinsam mit Tom Kursawe und Olav Schmidt in die trübe Ollen gestiegen, um den Bereich unter den beiden Brücken – der Straßenbrücke im Zuge der B74 und der Fußgängerbrücke über die Ollen – von scharfkantigem Müll zu befreien.

Ihre Ausbeute: drei Fahrräder, je ein Autoreifen, Gullydeckel, eine Wasserpfeife und eine Holzbohle, Verkehrsschilder, diverse Kleinteile. Die Suche nach versenkten Gegenständen ist notwendig, damit die Schifferstecher, die Slackline-Balancierer und die Fackelschwimmer, also alle, die beim Ollenfest am kommenden Wochenende ein nasses Bad in dem 1,50 Meter tiefen Fluss nehmen, nicht zu Schaden kommen. Insgesamt eineinhalb Stunden machten die drei Männer der Gruppe „Die Sporttaucher“ an den beiden Brücken einen Tauchgang nach dem anderen. Am Ufer wurden sie von Kay-Uwe Baak begleitet, der die Fundstücke an einem Seil an Land zog. Von der Berner Ollenfestgemeinschaft dankte Frank Voßhoff den Sporttauchern für ihren unentgeltlichen Einsatz.

„Die Sporttaucher“ sind ein Verein im Landessportbund Niedersachsen mit Mitgliedern aus Berne und umliegenden Gemeinden. Wer sich für das Tauchen interessiert, erfährt auf ihrer Homepage im Internet allerlei Wissenswertes.

www.die-sporttaucher.de

Artikel vom 15.06.09 - 06:00 Uhr
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