
„Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger neugierig machen auf unsere Politik, sie begeistern und zeigen, dass wir mit frischen Ideen in die nächsten Jahre gehen“, erklärt Juso-Vorsitzender Kai Ammermann das Ziel der Diskussionsreihe. Er ist überzeugt, dass die Zukunft gestaltet werden kann. Die Frage ist nur, wie sie gestaltet werden soll. In der geplanten Veranstaltungsreihe soll genau dies geklärt werden.
Gesucht wird eine Antwort auf die Frage: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Dabei soll es Ammermann zufolge auch um die gemeinsamen Werte und Grundüberzeugungen gehen, die die Gesellschaft zusammenhalten.
Die Ergebnisse der Debatten sollen in einem politischen Programm für die kommenden Jahre, insbesondere aber für das Jahr 2011 einfließen, wenn Niedersachsens Wähler das nächste Mal an die Wahlurnen gerufen werden und über die Zusammensetzung der Stadt und Gemeinderäte sowie die Kreistage abstimmen. Den Dialog mit den Bürgern sehen die Jusos als entscheidend an, wenn es darum geht, Vertrauen für die Politik zu gewinnen.
Während die genauen Themen und Termine der Diskussionsveranstaltungen noch nicht feststehen, konnte die erst im Januar gegründete Juso-Gruppe ein anderes Vorhaben bereits in die Tat umsetzen. „Der erste Spielenachmittag in der Begu entpuppte sich als voller Erfolg“, sagt Organisator Ammermann. Bei Apfelsaft, Orangensaft und Eistee wurde gespielt, wobei die 15 Mädchen und Jungen, die sich beim Spielenachmittag einfanden, ein breites Angebot von Klassikern wie „Reise nach Jerusalem“ über „Memory“, „Vier Gewinnt“ und „Der heiße Draht“ bis zu elektronischen Spielen vom Typ „Wii“ vorfanden. Besonderes Vergnügen bereiteten den Kindern das Spiel „Twister“ oder auch das altbewährte „Stadt, Land, Fluss“, bei denen die Sechs- bis Zwölfjährigen den Juso-Teamern weit überlegen waren.
