
Wer den Anleger als Erster erreichte, hatte gewonnen. Die Bestzeit legten die „Holzwürmer“ mit 3:19 Minuten vor, dicht gefolgt vom Überraschungsteam der „Fünfhauser“ mit 3:31 Minuten. Während alle anderen Mannschaften, die aus 10 Ruderern, einem Steuermann und zwei Ersatzpersonen bestanden, zwischen drei und vier Minuten unterwegs waren, zeigten die „Kellerkinder“, dass sie ihren Namen zu Recht trugen: Sie wurden Letzter der Vorrunde in 5:04 Minuten.
Als Bonus kamen die „Luckylooser“ eine Runde weiter. Die Rennleitung unter der Regie der beiden Studenten Jan Heukrodt und Florian Römer führte an einer großen Tafel Buch, so dass auch die Gäste aus Slowenien das Regattageschehen verfolgen konnten.
Nach der Mittagspause eröffneten Fünfhausen und IG Riemen das erste Achtelfinale. Bei stürmischen Windböen und peitschendem Regen und Seitenwind war es besonders anstrengend, wenn es gegen die Strömung ging. Nass und erschöpft kam Fünfhausen als Sieger ins Ziel. Die „Vollgelaufenen“ traten anschießend gegen die Reservisten Wardenburg an und gewannen mit vier Längen Vorsprung ganz klar.
Beim Seefahrtschulfest feuerten Hunderte von Studenten und Gäste aus der Region die Paddler an und pendelten zwischen dem Sportplatz an der Peterstraße, wo das Fußballturnier stattfand, und dem Gelände der Jade-Hochschule hin und her.
Allerdings war das Fest nicht so gut besucht wie im letzten Jahr. „Zu kalt,“ meinte die Elsfletherin Sabine Buttelmann, die es aber genoss, „dabei zu sein“. Trotz Lücken in den Besucherreihen und wechselhaftem Wetter hatten die Studenten Grund zum Feiern. Die Holzwürmer gewannen das Kutterpullen vor dem Team Fünfhausen und den Atomeisbrechern. Bei den Damen gewann das Team Treibgut vor Loveboat-Bunnys und den Damen aus Slowenien. (plo)
Seefahrtschulfest der Jade-Hochschule mit Kutterpullen und Fußballturnier – Weniger Besucher als im Vorjahr
