
„Schade, dass nicht mehr teilnehmen konnten“, bedauerte die Leiterin des Museums, Friederike Ehn. Der angesetzte Termin kurz vor dem Pfingstwochenende hätte vielen nicht gepasst. So soll die Zusammenkunft zwischen Vermietern, Mitgliedern des Touristikvereins sowie Vertretern und Gästeführern des Nationalparkhauses und Museums wiederholt werden.
Ziel des jüngsten Treffens war es, die Verzahnung zwischen den touristischen Anbietern und dem Nationalpark-Haus Museum voranzubringen. Denn: „Die Gastgeber sind die Schnittstelle“, sagte Friederike Ehn. Deshalb sollten die Gastgeber einen guten Eindruck von der Einrichtung und einen Überblick über die Angebote bekommen.
Friederike Ehn führte ihre Gäste zunächst durch die Ausstellung, gab ihnen Informationsmaterial in die Hand und gewährte ihnen einen Blick in die Zukunft. Das Museum plant, seine Dauerausstellung zu modernisieren. Das Veranstaltungsprogramm wird künftig einige Schwerpunkte aufweisen. Die kreativen und naturkundlichen Angebote sollen ausgeweitet werden. „Unsere Besucher sollen das Wattenmeer mit allen Sinnen erleben“, führte Friederike Ehn an.
So steht unter anderem die Anschaffung von Mikroskopen auf dem Programm. Sie werden in dem Schulungsraum stehen, der ebenfalls neu gestaltet wird. Christoph Muth, Manager des Center Parcs in Tossens bestätigte: Die Freizeitanlage wird immer häufiger von Schulklassen besucht. Den Schülern könne man im Nationalparkhaus Fortbildungsangebote für den Unterricht unterbreiten. Diese Zielgruppe hat die Museumsleitung ebenfalls im Blick, wenngleich sie mit ihrem praxisnahen Veranstaltungen auch Familien für einen Besuch im Nationalparkhaus und Museum anlocken möchte.
„In diesem Jahr sind die Besucherzahlen schon recht gut“, bestätigte Friederike Ehn auf Anfrage. Auf dem Programm stehen in den nächsten Wochen Wattwanderungen, Bastelangebote sowie weitere kreative und informative Veranstaltungen. (rade)
Friederike Ehn stellt Fremdenverkehrsanbietern das Nationalpark-Haus vor – Angebote für Schulen
