
BIVA – das steht für Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung – ein Wort-Ungetüm. Dahinter steht aber auch das Ziel, die Lebensqualität für Menschen, die in Heimen leben, zu verbessern.
Die Urkunde mit dem „Grünen Haken“ hat gestern BIVA-Vorstandsmitglied Joachim Krohn an Heimleiter Hans-Jörg Niederfeld überreicht. Die Einrichtung des Bezirksverbands Oldenburg hat zum ersten Mal an der BIVA-Überprüfung teilgenommen.
Zwischen den Vorgaben der Kostenträger einerseits sowie den Pflegenotwendigkeiten und Erwartungen der Bewohner stünden Heimleitung und Belegschaft – „oft vor einem Spagat“, weiß Hans-Jörg Niederfeld aus seiner täglichen Arbeit. Die Prüfung durch die BIVA sei fachlich und strukturiert aufgebaut gewesen. Einige Verbesserungsvorschläge habe man bereits umgesetzt.
„Wir verstehen uns nicht als Kontrolleure, sondern wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten“, sagte Joachim Krohn. Er wies darauf hin, dass der „Grüne Haken“ keinen Stillstand zur Folge haben dürfe. Schließlich würden die Einrichtungen jährlich überprüft. Vom Haus Christa hat das BIVA-Vorstandsmitglied einen guten Eindruck. An Rolf Blumenberg gewandt sagte Joachim Krohn: „Der Bürgermeister kann stolz sein, ein solches Heim in seiner Gemeinde zu haben.“
Ist er auch. Rolf Blumenberg wies auf die traditionell guten Verbindungen und Begegnungen zwischen dem Haus Christa und der Dorfgemeinschaft Stollhamm hin. Die Urkunde bezeichnete er als Ausdruck für die „gute Arbeit, die hier geleistet wird“.
