
Vor dem allgemeinen Fachsimpeln über die fast beendete Saison hieß es für die Segler nochmals, sich sportlich zu betätigen. Bei zum Teil heftigen Böen aus westlichen Winden starteten die Braker in zwei Gruppen vor der Stadtkaje. Die kleineren, nach der Berechnungsformel Yardstick segelnden Schiffe wurden dabei zehn Minuten eher auf den Regattakurs geschickt als die großen, nach ORC vermessenen Yachten.
Spannende Duelle lieferten sich dabei nicht nur die erfahrenen Regattacrews des Vereines, sondern auch die beiden ältesten Teilnehmer, die in ihren Gruppen abwechselnd die Führung übernahmen und unter Berücksichtigung der ihren Schiffen jeweils zugeordneten Zeitfaktoren nach exakt identisch errechneter Zeit über die Ziellinie gingen. Vorsitzender Torsten Rückoldt übergab den 1. Preis in dieser Gruppe und auch den Wanderpreis für das schnellste, nach Yardstick bewerte Schiff des Vereines, gleichermaßen an Dieter Haase und Helmut Boyksen.
Bei den schnelleren, nach ORC gewerteten Yachten gab es gleich nach dem Start enge Duelle zwischen der von Klopp/Bargmann geskipperten „Aura“, der von André Engelke geskipperten „Maxima“ sowie der „Veto“ von Skipper Torsten Rückoldt, die zum Teil vor dem Braker Hafen um Zentimeter kämpften. Das nutzten die von Wilfried Finkeldey geskipperte „Brada“ und die von Fokke Fels geskipperte „Elite“ aus, um irgendwie vorbei zu schleichen. Erst als der Wind freier wurde, konnte sich die „Veto“ absetzen und vor Bremerhaven als schnellstes Schiff nach gesegelter und berechneter Zeit mit knappem Vorsprung ins Ziel gehen. Die Plätze 2 und 3 in dieser Gruppe gingen an „Maxima“ und „Brada“. Schnellstes Schiff der Gruppe 1 nach Yardstick wurde die „Tinja“ von Herbert Eberhardt.
Die letzte Gemeinschaftsfahrt der Saison führt die Braker Skipper nach Helgoland. Am Sonnabend, 16. Oktober, findet dann der Sliptermin im Kanalhafen statt und die Yachten werden wieder in der Winterlagerhalle des BRSV an der Brommystraße eingelagert. (kzw)
