
Als Begründung führt sie die Entlastung der nördlichen Ortsteile von Brake an. Ein weiteres Argument: Um das Verkehrsnetz der Stadt Brake zukunftsorientiert zu gestalten, sei es notwendig, den gesamten Lkw-Verkehr von und zum Hafen und Fähre nur über die Ortsumgehung Golzwarden zu führen. Und: „Die erforderlichen Planungsmittel in Höhe von 20 000 Euro sind in den Haushaltsplan 2012 einzustellen“, beantragt die Gruppe.
In der Sitzung von Fachaussschuss und Stadtrat soll es auch um die geplante Brücke beim Bahnübergang an der Berliner Straße gehen. Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat beantragt, auf den Bau der Brücke zu verzichten. Dazu soll die Verwaltung den Vorhabenträger auffordern. „Ersatzweise beantragt der Vorhabenträger eine dauerhafte Ausnahmegenehmigung zur höhengleichen Querung des Bahnüberganges bis zur Fertigstellung der Ortsumgehung Golzwarden. Nach Fertigstellung der Ortsumgehung wird die Berliner Straße für den LKW-Verkehr gesperrt. Das Gütergleis zum Hafen wird durch die Veränderung der Signalanlage in den höhengleichen Bahnübergang Berliner Straße integriert“, heißt es in dem Antrag der Grünen.
Sie begründen ihn damit, dass im Zuge eines zukunftsweisenden Verkehrskonzeptes für die Stadt Brake die Weserstraße entlastet werde, Lärm- und Emission sinken sowie die Verkehrssicherheit für die nördlichen Ortsteile steige. Und: „Die Einsparung des städtischen Eigenanteils für den Brückenbau erleichtert die Finanzierung der Ortsumgehung Golzwarden.“ (gg)
Antrag für Bauausschuss und Stadtrat – Fraktion der Grünen fordert zudem Verzicht auf Brückenbau
