
Die Mädchen haben Spielsachen und Bekleidung zusammengesammelt, die sie nicht mehr anziehen und benutzen. „Wenn sie die Sachen verkaufen, dann können sie sich wieder etwas Neues kaufen“, erklärt Mutter Alexandra. Sie selber hat erst einmal den Boden des heimischen Hauses entrümpelt, um Platz zu schaffen. „Ich habe jahrelang die Kleidung von Jana aufgehoben, damit sie von Jule weiter genutzt werden kann.“ Allerdings haben die beiden Töchter nicht die gleiche Figur, und so wurde gnadenlos aussortiert.
„Dass hier heute so viele Standanbieter sind, hätte ich nicht erwartet“, staunt eine Besucherin beim Stöbern in den Flohmarktartikeln. Viele Besucher freuen sich, dass es nach dem Regenschauer sommerlich freundlich wird. Temperaturen über 20 Grad sorgen dafür, dass die Fußgängerzone gut gefüllt ist. Angeboten wird alles Mögliche. Von Kinderbekleidung, Spielzeug über Schmuck und Kunstwerke bis hin zu Porzellanfiguren und für Sammler diverse Überraschungseierfiguren. Die Menschen bummeln gut gelaunt an den Ständen entlang und nehmen die ausgestellten Waren in Augenschein.
Wie es beim Flohmarkt üblich ist, wird um den Preis verhandelt. Darauf verstehen sich auch schon die jüngeren Verkäufer. Wenn es um Sammelbilder geht, kennen die jungen Händler schon alle Tricks, um ihre Waren an den Mann zu bringen.
Die sommerlichen Temperaturen sorgen aber auch dafür, dass die Eisdiele und die beiden Cafés in der Fußgängerzone gut besucht sind. Da zusätzlich Tag des Museums ist, nutzen auch zahlreiche Besucher die Gelegenheit, sich die Exponate im Borgstede & Becker-Haus und im Telegraphen anzuschauen.
