
Simone und Udo Schneider vom Fischer-Café organisieren die Veranstaltung. Beide Konzerte finden unter freien Himmel statt, und zwar auf der befestigten Fläche zwischen der Berliner Straße und dem Boitwarden Groden. Die Hafengesellschaft Niedersachsen-Ports hat die Genehmigung erteilt, das Gelände nutzen zu können. Um alle Auflagen und Sicherheitsbestimmungen einzuhalten, findet eine Begehung mit Ordnungsamt und Polizei statt. Auch Parkplätze werden zur Verfügung stehen – eingezäunt, bewacht, mit Parkordnern.
Der skandalträchtige DSDS-Star gibt zwei Konzerte von je 30 bis 40 Minuten Länge – „mit anschließender Autogrammstunde und der Gelegenheit, Fotos aus der Nähe zu machen“, kündigt Simone Schneider an. Das erste Konzert beginnt um 15 Uhr und ist für die unter 16-Jährigen. Das zweite Konzert, verbunden mit einer After-Show-Party, beginnt um 22 Uhr – für über 18-Jährige sowie für 16- und 17-Jährige mit Einverständniserklärung der Eltern oder mit erwachsenen Begleitpersonen. An den sechs Einlasstoren – Einlass ist jeweils zwei Stunden vorher – gibt es Ausweiskontrollen. Beim Nachmittagskonzert gibt es keinen Alkohol: „Auch nicht für die Erwachsene“, betont Simone Schneider. Abends seien „weiche Alkoholika“ vorgesehen: Wein, Sekt, Bier.
Die eigene Homepage für den Menowin-Auftritt in Brake ist geschaltet – mit allen Informationen und Link zum Ticketsystem Reservix. In Brake gibt es drei Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Gollenstede, Reisebüro Wege und Verein Brake Tourismus und Marketing. Alle Karten werden in den Vorverkauf gegeben, sagt Simone Schneider.
Für den Aufbau von Bühne, für Licht- und Tontechnik sowie für den Sicherheitsdienst nehmen die Veranstalter professionelle Hilfe in Anspruch – mit Erfahrung von Menowin-Konzerten. Ein 38-köpfige Sicherheitsteam wurde angestellt. Es wird einen Bühnengraben gehen, wo sich auch Plätze für Rollstuhlfahrer befinden. Zudem wird dafür gesorgt, dass gerade die Kleineren etwas sehen können und trotz Begeisterung sicher sind, sagt Simone Schneider.
Sie rechnet mit großen Andrang – und damit, dass rund 70 Prozent der Besucher von außerhalb Brakes kommen. Die Fans legen schon einige 100 Kilometer zurück, um ihren Star zu sehen – es gab schon Anrufe aus Berlin. Das hohe Verkehrsaufkommen, mit dem die Veranstalter rechnen, soll um die Stadt herumgeführt werden. Daher habe man sich auch bewusst für das Außengelände entschieden.
