
Der Antrag soll während der Sitzung des Bau-, Planungs-, Energie-, Umweltausschusses, der am 16. Februar tagt, beraten werden. Auch der Verwaltungausschuss und der Stadtrat, die am 1. März tagen, sollen sich damit befassen, schreiben Hans-Otto Meyer-Ott (Grüne) und Marcel Schmikale (SPD) im Namen der Ratsgruppe.
Der Stadtrat soll beschließen, dass die Stadtverwaltung ein Fachbüro zur Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes beauftragt. Dabei geht es zunächst um eine CO2-Bilanz. Der Ist-Zustand des Ausstoßes in der Kreisstadt soll ermittelt werden – sei es beim Verkehr, bei Wohnungen, den städtischen Gebäuden und bei Wirtschaftsbetrieben. Weiterhin soll dann ein Maßnahmenplan erarbeitet werden. Auch Öffentlichkeitsarbeit, Moderation und Beteiligung von möglichen Akteuren sollen Bestandteil der Gutachten sein.
Dabei müsste die Kommune aber nicht die gesamten Kosten übernehmen. Nach Informationen der Ratsgruppe besteht die Möglichkeit, für das Konzept Fördermittel der Klimaschutzintiative der Bundesregierung zu beantragen. Das soll die Stadtverwaltung tun. Dann blieben lediglich 35 Prozent der Kosten – das wären 15 000 Euro – bei der Kommune. Abgestimmt werden sollte das Konzept mit dem Landkreis Wesermarsch, teilte die Ratsgruppe weiter mit. (gg)
