Zu Beginn der Führung standen alle auf der großen Fahrzeugwaage: Die Schüler sowie ihre drei Lehrerinnen wogen zusammen 1380 Kilogramm. Anschließend zogen die Kinder über den Recyclinghof und auf die Deponie, um zu erfahren, welche Abfälle beim Entsorgungszentrum abgegeben werden können.
Silke Denker, Abfall- und Kundenberaterin der GIB, hatte zuvor in den Klassen jeweils eine Schulstunde verbracht. Die Schüler sortierten Abfälle: Papier und Pappe, Verpackungen aus Kunststoffen, Milchkartons, Grünabfall, Energiesparlampen und Batterien sowie Restabfall. Die Kinder lernten dabei, dass nur ein geringer Anteil der häuslichen Abfälle als Restmüll über die schwarze Tonne zu entsorgen ist. Für den größeren Teil gibt es Verwertungswege.
Einige dieser Wege ließen sich beim Entsorgungszentrum anschauen. Aus dem angelieferten Grünabfall wird Kompost, der auf dem Recyclinghof käuflich erworben werden kann. Der Restmüll wird sortiert und vorbehandelt, und die Reste gelangen auf die Deponie. Für andere Abfälle wie Elektrogeräte, Schrott oder Papier und Pappe stehen Container bereit, in denen die Wertstoffe gesammelt und in Verwertungsbetriebe transportiert werden.
Schulen und Kindergärten, die ebenfalls Unterrichts- und Deponiebesuche vereinbaren wollen, können dies bei Silke Denker ( 0 44 01/98 88-66) tun.
