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Höhere Zuschüsse für den Brake-Verein und für das ALZ

Brake. Während ihrer Klausurtagung hat die Ratsgruppe von SPD und Grünen Vorschläge erarbeitet, die in den aktuellen Haushalt einfließen sollen. Dazu gehört nicht nur die Erhöhung des Haushaltsansatzes für die Erneuerung des Kunstrasens (siehe nebenstehenden Artikel).

200 000 Euro hat die Stadtverwaltung für Planungen zum künftigen Rathaus vorgesehen. Diese Summe soll laut SPD und Grünen einen Sperrvermerk bekommen, bis eine Entscheidung über den Rathaus-Standort getroffen ist. Gleiches gilt für eine neue Bestuhlung des Ratssaals (12 000 Euro).

Einen Sperrvermerk will die Gruppe auch für die Skateranlage (30 000 Euro für Planung): „Es ist erst zu klären, ob das überhaupt machbar ist oder ob ein Verein dazu in der Lage ist“, sagt SPD-Fraktionschef Hans-Werner Bergner.

Für die Kita Zwergnase schlägt die Ratsgruppe einen Zuschuss von 11 00 Euro vor, um das Defizit auszugleichen, für das Bürgerhaus Sandfeld 5000 Euro: „Immerhin sind 75 Prozent der Vereinsmitglieder Braker“ , sagt Grünen-Fraktionschef Karsten Langbehn. Der Zuschuss an den Verein Brake Tourismus & Marketing soll um 10 400 Euro erhöht werden, der für das Arbeitslosenzentrum um 5000 auf 15 000 Euro und der für das Kriseninterventionsteam um 800 auf 4000 Euro.

Gutachten für Schulen

Die Gruppe möchte auch ein Gutachten (10 000 Euro), ob die Grundschule Harrien und die Eichendorffschule zusammengelegt werden können – nicht als eine Schule, aber an einem Standort. „Es ist zu klären, ob das in einem Gebäude machbar ist“, sagt Karsten Langbehn. Planungskosten von 20 000 Euro möchte die Gruppe für ein eigenes Stadtwerk einstellen, da der Konzessionsvertrag mit der EWE ausläuft.

Und: Die Helkenburger Straße soll nicht neu ausgebaut, sondern repariert werden. 25 000 Euro, so die Gruppe, reichen dafür im Haushalt.

Neu geschaffen werden soll eine Haushaltsstelle im Bereich Jugendhilfe. 40 000 Euro sollen aufgenommen werden. Damit möchte die Gruppe Eltern helfen, die finanzielle Probleme haben, ihre Kindern in Kitas zu schicken, „Das soll eine Hilfe völlig unabhängig von der Gebührensatzung sein“, macht Hans-Werner Bergner deutlich: „Entschieden wird auf Einzelantrag.“ (gg)

Artikel vom 21.02.12 - 12:00 Uhr
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