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Helkenburger Straße: Reparatur reicht

Brake. Die Stadtverwaltung hat im Haushalt wieder den Ausbau der Helkenburger Straße vorgesehen. Dagegen haben bereits erneut die Anwohner protestiert, die keinen Ausbau wegen der hohen Anliegerbeiträge wollen (die Kreiszeitung berichtete).

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Reparatur statt Ausbau: Das beantragen die CDU/FDP-Gruppe und die WGB-Fraktion in Sachen Helkenburger Straße . Foto flo

Schützenhilfe bekommen die Anwohner nun von der Politik. Die CDU/FDP-Ratsgruppe beantragt die Streichung des Haushaltsansatz „Straßenbaumaßnahme Helkenburger Straße“ – sowohl die Ausgabe von 250 000 Euro als auch die Einnahme von 187 0000 Euro (Anliegerbeiträge). Die WGB-Stadtratsfraktion stößt ins gleiche Horn und beantragt ebenfalls die Streichung der Investitionsmaßnahme.

Die CDU/FDP-Gruppe habe sich mehrfach die Verhältnisse an der Helkenburger Straße angesehen und mit den Anliegern gesprochen, teilt Lidia Ulrich für die Gruppe mit. Dabei habe sich herausgestellt, dass ein vollständiger Neuaufbau der reinen Anliegerstraße, die als Sackgasse ausgebaut ist, nicht erforderlich sei. Vielmehr seien die über Jahre seitens der Stadt Brake unterlassenen Reparaturarbeiten insbesondere am Bürgersteig vorzunehmen: „Hierfür sind im Haushalt entsprechende Mittel bereitzustellen“, so die CDU-Ratsfrau.

Die WGB hatte sich bereits im vergangenen Jahr gegen eine Erneuerung und für eine Reparatur ausgesprochen. „In der Sache kann die WGB-Stadtratsfraktion unverändert keine Gründe erkennen, die es rechtfertigen würden, statt einer vollkommen ausreichenden Reparatur eine Erneuerung mit extrem hohen Mehrkosten zu verfolgen“, schreibt jetzt Fraktionschef Walter Erfmann.

Thema im Bauausschuss

Die WGB beantragt, das Thema Helkenburger Straße auf die Tagesordnung der nächsten Bauausschuss-Sitzung zu setzen. In der soll, so beantragt die WGB, beschlossen werden, die Erneuerung der Helkenburger Straße nicht weiter zu verfolgen. Statt dessen sollen Fahrbahn und Gehweg im „Rahmen der Unterhaltungspflicht der Stadt einer Reparatur“ unterzogen werden und die Kosten dafür im Haushalt eingeplant werden. (gg)

Artikel vom 07.02.12 - 12:00 Uhr
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