
Gestern Nachmittag fand die Grundsteinlegung für die neue Feuerwehrwache statt. „Wir haben ein solides Fundament gelegt“, betonte Roland Schiefke mit Blick auf die wachsenden Wände: „Sie sind sichtbares Zeichen für das neue Feuerwehrhaus.“ Die Hammelwarder Wehr, zurzeit in Containern beheimatet, durchlebe eine schwierige Zeit: „Aber mit jedem Stein steigt die Identifikation mit den neuen Räumen.“ Dann griff der Bürgermeister zur Kelle und mauerte die Kupferrolle fachmännisch ein.
Stadtbrandmeister Harald Ludwig freute sich darüber, dass sich nach vielen Jahren der Wunsch der Hammelwarder Feuerwehr nach einem neuen Gebäude erfülle. „Das Haus wird ortsbildprägend“, war sich der Stadtbrandmeister bei der Grundsteinlegung sicher, an der unter anderem die Hammelwarder Feuerwehrkräfte, Ratsmitglieder und Vertreter der Stadtverwaltung teilnahmen.
Dass das neue Feuerwehrhaus deutlich im Werden ist, darüber freuten sich auch Ortsbrandmeister Rainer Michels und sein Stellvertreter Holger Wiechmann: „Jetzt kann man richtig was sehen.“ Dafür nimmt die Feuerwehr auch in Kauf, dass sie vorübergehend in Containern untergebracht ist. Das habe sich eingespielt und auch bei Einsätzen gebe es keine Probleme, berichteten die beiden Führungskräfte der Hammelwarder Feuerwehr. Der gehören 42 aktive Mitglieder an. 24 Mädchen und Jungen sind in der Jugendfeuerwehr aktiv.
Rund 900 000 Euro investiert die Stadt Brake in den Neubau der Feuerwehrwache im Stadtsüden. Die Bauarbeiten liegen über dem im Zeitplan, freute sich Architekt Erwin Rohde: „Wir sind ein paar Tage voraus.“ Wenn das hintere Gebäude fertig ist, wird die alte Fahrzeughalle, die zurzeit noch steht, abgerissen. Und zwar zum Jahresende. Spätestens im Frühjahr kommenden Jahres soll das neue Feuerwehrhaus an der Stedinger Landstraße fertig sein.

