Die Komödie in drei Akten von Walter G. Pfaus hat Heino Buerhoop ins Plattdeutsche übersetzt. Ausgesucht habe man das Stück, weil es in der heutigen Zeit spielt und schwungvoll zu inszenieren sei, sagt Annemarie Penningroth. Jens A. Rose ergänzt: „Das Stück ist wie aus dem Leben gegriffen. Und man kann auch junge Schauspieler einbauen.“ Auf der Bühne stehen daher auch zwei, die das erste Mal richtig plattdeutsch spielen: Frank Schellstede und Stefan Schermann.
Zur Geschichte: Die Ehe von Sandra (Anne Pflug) und Guido (Jens A. Rose) ist ähnlich wie das Ebenbild der Göttin der Liebe und Schönheit leicht lädiert. Guido hat seit geraumer Zeit eine Geliebte: Valerie (Nina Oltmanns). Die hat sich direkt im Zimmer neben dem Silberpaar einquartiert und kann durch ein Tür in dessen Zimmer gelangen. Gatte Guido lebt in ständiger Angst, seine Frau Sandra könnte das Verhältnis entdecken.
Da es weder dem Hotelmanager (Stefan Schermann) gelingt, die Verbindungstür zu reparieren, noch Guido es schafft, Valerie oder Sandra zur Abreise zu bewegen, ruft der Gatte seinen besten Freund Horst (Frank Schellstede) zur Hilfe. Der soll ihm Valerie vom Hals halten. Da Horst gleichzeitig mit Sandra ein Verhältnis hat, geht dieser Plan nur scheinbar auf. Als unerwartet Horsts eifersüchtige Ehefrau Ruth (Susanne Eltner) auftaucht, ist das Chaos unter den Augen der Liebesgöttin Aphrodite perfekt. Allein das Zimmermädchen Laura (Janina Meinen), das weder von ihrem Freund Benno (Torben Siewert) noch vom Hotelmanager zu bremsen ist, behält die Übersicht – und lässt sich seine Verschwiegenheit bezahlen.
Geprobt wird dreimal die Woche, die letzten 14 Tage vor der Premiere dann täglich. „Wir sind mit der Probenarbeit zufrieden, sind gut in der Zeit“, sagen die beiden Regisseure.
„Es ist ein schnelles Stück: Der eine geht, der andere kommt. Das wird noch die eine oder andere Probe kosten, um das richtige Timing hinzubekommen“, sagt Jens A. Rose. Annemarie Penningroth verrät: „Entscheidend sind die Türen.“ Die werden in den eineinhalb Stunden langen Stück so manches Mal auf- und zugeschlagen. In der Braker Inszenierung gibt es sogar eine Tür mehr als im Originalstück – weil die Bühne im BBZ-Forum so breit ist.
Wann: 1. März (Premiere) 20 Uhr; 2. März, 20 Uhr; 4. März, 20 Uhr; 8. März, 20 Uhr; 9. März, 20 Uhr; 11. März, 15.30 Uhr; 13. März, 20 Uhr; 15. März, 20 Uhr; 17. März, 20 Uhr;
18. März, 15.30 Uhr; 20. März, 20 Uhr; 21. März, 20 Uhr; 22. März, 20 Uhr; 25. März, 15.30 Uhr
Wo: Forum des Berufsbildungszentrums, Gerd-Köster-Straße 4
Hinter der Kulisse: Alexandra Arnold (Regieassistenz), Dörte Stegie (Requisite und Inspizienz), Ute Seyberth (Souffleuse), Stefan Mester (Technik), Marina Bruns (Maske), Beate Lucht (Kostüme), Julia Gabbert-Kruse (Bühnenbildentwurf), Bärbel Menkens, Martina de Boer, Manfred Büsing, Franz Josef Hövelmann (Bühnenbau).
