Gleich zu Beginn der dreistündigen Show zeigt der Zirkus, was er alles zu bieten hat und feiert dabei seinen 100. Geburtstag. Das 15-köpfige Ballett wirbelt um eine große Holztorte, Artisten marschieren winkend durch die Manege, der Clown begrüßt die Kinder in der ersten Reihe per Handschlag. Die 120 Scheinwerfer setzen alles ins richtige Licht.
Der Action-Clown Val de Fun versucht sich ebenso als Schleuderbrettspringer. Doch mehr als Lachen bei den Zuschauern bekommt er nicht hin. Gekonnt ist hingegen die Einlage der Tänzer, die sich bis zum Schluss sieben Mal umziehen werden und mit ihren Einlagen die Umbauten der Manege überbrücken.
Dann kommt der erste tierische Star, der Elefantenbulle Colonel Joe. Der 6,8 Tonnen schwere Koloss führt die vier Elefantendamen. Polonaise und Drehungen stehen auf dem Programm.
Um einiges kleiner und leichter sind die Clowns der Toni Alexis Familie aus Spanien. Mutter, Vater und Sohn sorgen in der klassischen Variante mit roter Nase und zu großen Schuhen für Spaß.
Besser als jeder Kungfu-Film sind die Shao-Lin-Kämpfer. Eine Frau und elf Männer springen Messer wirbelnd durch die Manege. Ein Kämpfer der Chy-Fu-Dey-Gruppe wickelt sich eine zehn Meter lange und zehn Millimeter dicke Metallstange allein durch Muskelkraft um den Hals.
Spektakulär geht es mit Crazy Wilson weiter, der seinem Namen auf dem Todesrad alle Ehre macht. Beruhigend für den Adrenalinspiegel sind die acht Araberhengste.
