
Nachbarn der Hundehalter haben jetzt Martha Heppel informiert. Die stellvertretende Vorsitzende des Tierschutzvereins lebt selbst in Eckwarden. Sie hat festgestellt, dass die Hundehalter vor einigen Woche zur Kur gefahren sind. Nachbarn seien gebeten worden, Aiko täglich das Futter und frisches Wasser in den Zwinger zu stellen.
Die Frostperiode in den letzten Wochen hat der Rüde Tag und Nacht im Freien verbracht. Lediglich in einer kleinen am Zwinger angrenzenden Hütte fand Aiko Unterschlupf, aber keinen ausreichenden Schutz vor der eisigen Kälte. Als sich der Tierschutzverein einschaltete, „bot sich ein Bild des Jammers“, sagt die Vorsitzende Rosemarie Westphal, die die zuständige Behörde benachrichtigte.
Der Zweckverband Veterinär-amt Weser-Jade sorgte dafür, dass Aiko aus seiner misslichen Lage befreit wurde. Das Tier ist vor-übergehend bei einem Angehörigen des Ehepaars untergekommen.
Einen Hund ständig an eine Kette oder Leine anzubinden, sei verboten. Darüber hinaus sei die Unterbringung des Eckwarder Collies „ein unzumutbarer Zustand“. Deshalb prüft das Veterinäramt, ob der Vierbeiner überhaupt zu den Eigentümern zurückkehrt. Auch Rosemarie Westphal findet: „Aiko hat ein besseres Leben verdient.“
