
Geplant sind für die am Sonnabend um 19 Uhr beginnende Veranstaltung 18 Kämpfe. Als einer der ersten dürfte Diyar Gündogar in den Ring steigen. Der U15-Boxer trifft in der Klasse bis 46 Kilogramm auf den Wallenhorster Artur Groh. Eine schwierige, aber lösbare Aufgabe, weiß Karaboyun, der hofft, dass sein Schützling die Stimmung im Publikum mit einer beherzten Leistung so richtig anheizt.
Auf Leihbasis tritt der WBR-Boxer auch regelmäßig für die Bundesliga-Staffel von Hertha BSC Berlin an. In Nordenham trifft er auf Arsen Arsenov vom BSV Holzhausen. Dieser Kampf ist sicherlich einer der Höhepunkte des Kampfabends.
Aber nicht nur von diesen beiden Kämpfern dürfen die Zuschauer guten Sport erwarten. Natürlich brennen auch die weiteren einheimischen Kämpfer darauf, sich dem Publikum zu präsentieren. Inbesondere Markus Köhler, der im Vorjahr ohne Kampf Weser-Ems-Meister wurde, hofft, diesmal auch in den Ring steigen zu können.
Er trifft im Super-Schwergewicht der Männer-B-Klasse auf Lusian Haddu vom SC Hemmoor. Der hatte sich erst am vergangenen Sonnabend in Bremerhaven durch einen Sieg gegen den Osnabrücker Alexander Mazowezki für dieses Finale qualifiziert. Natürlich hat Karaboyun die Möglichkeit genutzt und den Osnabrücker genauestens studiert. Er attestiert ihm einen guten Kampf. Dennoch sieht er gute Chancen, dass sich Köhler behaupten kann, wenn er sich an die taktische Marschroute hält.
Völlig unversehr treten dagegen Mahmoud Fakhro und Boris Span an. Schwergewichtler Fakhro trifft in der Herren-B-Klasse auf Ilhan Ridwan vom WBR Bremerhaven. Weltergewichtler Span muss sich mit Mutlugünes Bilal (TSV Wallenhorst) auseinander setzen. Auch hier hat Karaboyun die Gelegenheit genutzt, die jeweiligen Gegner zu beobachten. Er räumt seinen Kämpfern gute Chancen ein, sagt ihnen aber auch ein hartes Stück Arbeit voraus.
